• 05.02.2010, 10:30:54
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Kuntzl: Brauchen keine bevormundenden Ratschläge aus Deutschland für unsere Hochschulpolitik

Herkunftslandsprinzip muss gelten: Für faire Lösung auf europäischer Ebene

Wien (OTS/SK) - "Überrascht und durchaus irritiert" über die
heutigen Wortmeldungen der deutschen CDU-Bildungsministerin Schavan
zur österreichischen Hochschulpolitik ist SPÖ-Wissenschaftssprecherin
Andrea Kuntzl. "Zwar betont Schavan wortreich, dass sie Österreich
keine Ratschläge geben will, ein paar Sätze später aber empfiehlt sie
Österreich Zugangsbeschränkungen. Wir wollen aber keine zusätzlichen
Hürden für unsere Studierenden und wir wollen genauso wenig diese
bevormundenden Ratschläge aus Deutschland", bekräftigte Kuntzl am
Freitag. ****

Auch die Aussage Schavans, dass sie Österreich hinsichtlich der
Quotenregelung unterstützen will, sei kritisch zu sehen. "Denn im
Klartext heißt das nichts anderes, als dass Deutschland via
Quotenregelung seine schwächeren Studierenden nach Österreich
exportieren will. Wenn uns die CDU-Politikerin unterstützen will,
dann soll sie sich so wie wir in der EU für das Herkunftslandsprinzip
einsetzen, wonach nur solche Studierenden hier studieren dürfen, die
auch in ihren Heimatländern die Berechtigung aufweisen", so Kuntzl.
Denn gerade hinsichtlich der deutschen Numerus-Clausus-Flüchtlinge
brauche es eine faire Lösung auf europäischer Ebene. Schließlich
könne Österreich nicht die Probleme der deutschen Hochschulpolitik
lösen, betonte die SPÖ-Wissenschaftssprecherin. (Schluss) mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199

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