• 03.02.2010, 12:37:12
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Hagenhofer: Unverständnis über Mirilos Asyl-Ablehnung

Schutz für politisch Verfolgte muss gewährleistet sein

Wien (OTS/SK) - "Jovan Mirilo hat die Verhaftung einiger der
schwersten Kriegsverbrecher Serbiens ermöglicht und ist daher in
seinem Heimatland größter Gefahr ausgeliefert. Dass er nun dorthin
abgeschoben wird, darf nicht passieren", so
SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer über die geplante
Abschiebung des Bruno-Kreisky-Preisträgers und
Menschenrechtsaktivisten Jovan Mirilo. Hagenhofer schließt sich der
Meinung renommierter Universitätsprofessoren wie Manfred Nowak und
Oliver Rathkolb an, die laut der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung
Falter das Gutachten des Bundesasylamtes kritisieren. ****

"Die Wahrung der verfassungsmäßig gewährleisteten Menschenrechte ist
eines der wichtigsten Anliegen der Sozialdemokratie. Einen politisch
Verfolgten, der in seinem Heimatland unter Lebensgefahr steht, seiner
Sicherheit zu berauben statt Asyl zu gewähren, ist unverantwortlich,
unmenschlich und kann deswegen nicht geduldet werden", betonte
Hagenhofer. Gefahr gehe für Mirilo nicht vom serbischen Staat aus,
sondern von den Gruppen, die an den Massenmorden in Srebrenica
beteiligt waren. Dass diese ihn in seinem Heimatland verfolgen
würden, liege auf der Hand. (Schluss) bj

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199

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