• 29.01.2010, 12:48:56
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Kuntzl: Klare Absage an Studiengebühren

Mehr Mittel für bessere Studienbedingungen - Für europäische Lösung - Mehr Chancen für junge Menschen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl hat
heute, Freitag, die Absage der SPÖ an eine Wiedereinführung der
Studiengebühren bekräftigt: "Die Studiengebühren werden mit der SPÖ
nicht wieder eingeführt, das Regierungsprogramm gilt weiterhin, auch
wenn eine neue Wissenschaftsministerin ihr Amt antritt." Für die
dringend notwendige Verbesserung der Studienbedingungen sei es nötig,
die entsprechenden budgetären Mittel in die Hand zu nehmen - die neue
Wissenschaftsministerin Karl habe in dieser Frage ihre volle
Unterstützung, so Kuntzl. Beim Thema der deutschen
Numerus-Clausus-Flüchtlinge brauche es eine "faire und vernünftige
Lösung auf europäischer Ebene", denn: "Wir können nicht alle
Studierenden, die in Deutschland keinen Studienplatz finden, in
Österreich ausbilden", so Kuntzl. An die neue Ministerin gerichtet,
betonte Kuntzl: "Ich setze darauf, dass wir von der gleichen
Grundhaltung ausgehen. Wir müssen den jungen Menschen mehr Chancen
geben, zu einer guten Bildung zu kommen. Denn hier geht es um
Lebens-Chancen - dieser Verantwortung müssen wir uns bewusst sein."
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"Ein wenig überrascht" sei sie von den ersten Akzenten Karls
gewesen, so Kuntzl mit Bezug auf Aussagen in Richtung
Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren. Kuntzl erinnerte daran,
dass es nicht zuletzt solche Aussagen von Karls Amtsvorgänger waren,
die zu den Studierendenprotesten geführt hatten. Die SPÖ bekenne sich
klar zu mehr Chancen für junge Menschen, denn Österreich brauche mehr
Akademikerinnen und Akademiker sowie Studienanfänger. Es müsse daher
eine Wissenschaftspolitik geben, die junge Menschen motiviert, an die
Universitäten und Hochschulen zu gehen. Schließlich sei eine gute
Qualifizierung gerade in Krisenzeiten besonders wichtig, bekräftigte
Kuntzl.

Kritisch merkte Kuntzl an, dass sie in der heutigen Rede von
Finanzminister Pröll ein Bekenntnis zu mehr budgetären Mitteln für
die Verbesserung der Studienbedingungen vermisst habe. Die
SPÖ-Wissenschaftssprecherin wünschte der neuen
Wissenschaftsministerin abschließend "alles Gute für die schwierige
Herausforderung". Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit
Ministerin Karl, so Kuntzl, die weiters festhielt: "Wir werden noch
viele Sträuße miteinander ausfechten, aber hoffentlich werden wir
nicht aus den Augen verlieren, dass es um ein wichtiges gemeinsames
Zukunftsprojekt für unser Land geht." (Schluss) mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199

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