• 26.01.2010, 12:57:46
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Klaus Lugger als Obmann der ARGE Eigenheim bestätigt: "Soziales Bollwerk durch sinkende Wohnbauförderung gefährdet" - BILD

Setzen sich vehement für die Beibehaltung der Wohnbauförderung ein: Der für drei Jahre wiedergewählte Obmann der ARGE Eigenheim, Klaus Lugger (re.) und sein Stellvertreter, der oberösterreichische LHStv. Franz Hiesl.

Wien (OTS) - "Österreich ist im sozialen Wohnbau ein europäisches
Vorbild. Allerdings gibt es zu wenig Wohnbauförderungsmittel. Die
Folge davon ist ein schrumpfendes Neubausegment. Auch steigende
Wohnbeihilfen und zusätzliche Mittel für Sanierungen schmälern das
Neubauangebot. Das alles hat steigende Wohnungspreise zur Folge, da
die Bevölkerung weiter wächst." Dies betonte Prof. Dr. Klaus Lugger
anlässlich seiner Wiederwahl als Obmann der ARGE Eigenheim, der
bürgerlichen Gruppierung der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft
Österreichs, in Wien.

Wohnbauförderung muss erhöht werden

"Die bevorstehende Budgetkonsolidierung darf nicht zulasten des
wohnbaugeförderten Neubaues gehen", betont Lugger. Er weist darauf
hin, dass ansonsten "genau jene Generation getroffen wird, die es am
Arbeitsmarkt derzeit ohnedies sehr schwer hat". Die laut Statistik
Austria deutlich fallenden Bewilligungen im Wohnungsneubau erhöhen
bei weiterem Bevölkerungswachstum das Risiko, dass insgesamt die
Wohnungskosten gravierend steigen, warnt Lugger und macht sich für
einen Ausbau der Wohnbauförderung stark.

Gegen teuere SPÖ-Hausbesorgerpläne

Entschieden lehnen Lugger und die Mitglieder der ARGE Eigenheim
die Absichten führender SPÖ-Repräsentanten ab, wieder ein
Hausbesorgergesetz zu verankern. Die derzeitigen rechtlichen
Rahmenbedingungen für Hausbesorgerarbeiten reichten völlig aus. Die
SPÖ-Pläne würden den Mieterinnen und Mietern nur wieder höhere
Betriebskosten aufbürden. Kleinere Probleme mit dem Arbeitszeitgesetz
könnten auch mit einer Novelle dieses Gesetzes gelöst werden.

Die ARGE Eigenheim-Mitglieder produzieren rund 7.000 Wohneinheiten
pro Jahr und verwalten ca. 350.000 Wohnungen in allen Bundesländern.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Prof. Dr. Klaus Lugger
   Geschäftsführer Neue Heimat Tirol
   Gumppstrasse 47
   6020 Innsbruck
   Tel.: 0512 3330 164  
   Mobil: 0650 2004505  
   e-mail: [email protected]
   www.nht.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/824

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