• 25.01.2010, 09:12:42
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GPA-djp-Jugend fordert beste Bildung statt Prozent-Gemurkse und Fünfer-Stress

Vorrang für neue Mittelschule - Sitzenbleiben abschaffen

Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB)"Es ist höchste Zeit, dass auf der
Baustelle Bildung endlich etwas weitergeht", fordert GPA-djp
Bundesjugendvorsitzender René Pfister. "Im Interesse der SchülerInnen
sollte es den Schulen dringend ermöglicht werden, rasch auf die neue
Mittelschule umzusteigen. Die alten Schultypen sind ebenso wie das
Sitzenbleiben einfach nicht mehr tragbar." ++++

"Die Anhebung der Zehnprozent-Hürde ist für uns der erste Schritt für
die längst überfällige Schulreform", erklärt Pfister. Derzeit dürfen
nur maximal zehn Prozent der Pflichtschulen am Projekt ?Neue
Mittelschule? teilnehmen. Es haben mittlerweile aber schon mehr
Schulen Interesse bekundet. "Wir fordern die ÖVP auf, ihre Blockade
endlich aufzugeben! Unser Reformziel bleibt nach wie vor die
Gesamtschule für 6- bis 15jährige in Ganztagesform."

Dazu kommt, dass auch dieses Jahr wieder fast 20 Prozent der
SchülerInnen einen Fünfer in ihrem Halbjahreszeugnis stehen haben
werden. "Daher fordern wir einmal mehr, das Sitzenbleiben
abzuschaffen und ein Modulsystem einzuführen, in dem individueller
Förderbedarf berücksichtigt werden kann. Das Sitzenbleiben kostet
jährlich 880 Millionen Euro, dieses Geld sollte sinnvoller für
Förderunterricht ausgegeben werden", sagt Pfister.

Die zentralen Forderungen der GPA-djp-Bundesjugend umfassen die
Kernpunkte:
- Freier Zugang zu Bildung ohne soziale Hürden,
- Moderne Unterrichtsmethoden,
- Berücksichtigung geschlechterspezifischer Bedürfnisse,
- Volle Mitsprache von Schülerinnen und Schülern;
und sind nachzulesen unter http://www.jugend.gpa-djp.at/

Wien, 25. Jänner 2010

Rückfragehinweis:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
   Dr. Barbara Lavaud
   Tel.: 05 0301 - 21533
   Mobil: 05 0301-61511
   [email protected] 
   www.gpa-djp.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/143

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