- 20.01.2010, 11:24:14
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Wiener ÖVP bemängelt Sicherheit bei den Wiener Linien
Wien (OTS) - Fehlende bzw. zu langsame Maßnahmen zur Sicherheit
der Wiener Linien kritisierte die Wiener ÖVP am Mittwoch im Rahmen
eines Pressegesprächs. So sei bis dato weder eine zugesagte
Nachrüstung von Rückspiegeln noch eine Ausstattung mit neuen
Türsicherungen für alte Straßenbahngarnituren erfolgt. Auch auf
Defekte bei neuen Niederflurgarnituren sei zu spät reagiert worden.
Zudem ortete Verkehrsprecher GR Wolfgang Gerstl (ÖVP) eine zu kurze
Ausbildung des Fahrpersonals, eine mangelnde Überprüfung der
Ausgebildeten und eine fehlende Transparenz bei den Alarmplänen.
Aus diesen Gründen habe die ÖVP am 31.12.2009 beim Kontrollamt
einen Antrag zur Überprüfung der Sicherheitsstandards der Wiener
Linien eingebracht, so Gerstl. Das Ansuchen umfasse die Sicherheit
bei Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen sowie die Ausbildung des
Fahrpersonals im Bereich Sicherheit.
Kritik kam seitens der ÖVP auch an den kolportierten Mehrkosten von 5
Millionen Euro für den 24-Stunden-Betrieb der U-Bahnen am Wochenende.
Dies entspreche nicht der Realität, laut Gerstl würden die Mehrkosten
rund eine Million Euro betragen.
Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien,
Telefon: 01 4000-81913, E-Mail: [email protected] , im
Internet: www.oevp-wien.at/ . (Schluss) kad
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