Wien (OTS/SK) - "Natürlich muss das missbräuchliche Beantragen von
Krankenstand während des Zivildienstes geahndet werden, immerhin sind
die Zivildienst-Trägerorganisationen auf jeden Mitarbeiter
angewiesen, um ihre Aufgaben im Sinne der Österreicher und
Österreicherinnen bestmöglich erfüllen zu können", ist
SPÖ-Sicherheitssprecher, Abgeordneter zum Nationalrat Otto Pendl
überzeugt. Er verweist jedoch darauf, dass die
Zivildienstserviceangentur bereits jetzt umfangreiche Möglichkeiten
hat, etwaigen Missbrauchsfällen mit Sanktionen entgegenzuwirken:
"Auch das Nachdienen der versäumten Zivildienstzeit ist bereits jetzt
gesetzlich geregelt", gibt Pendl zu bedenken und fordert gleichzeitig
die Zivildienstserviceagentur auf, ihre gesetzlichen Möglichkeiten
voll auszuschöpfen. ****
Bezüglich des Vorschlages von Innenministerin Maria Fekter gibt sich
Pendl gesprächsbereit: "Man wird sich den Entwurf im Detail ansehen
müssen. Eine eingehende Prüfung des Textes ist mit Sicherheit im
Sinne der Ministerin, der Trägerorganisationen und der
Zivildienenden." Auch einen intensiven Dialog mit der
Zivildienstserviceagentur und den größeren Trägerorganisationen hält
Pendl vor einer gesetzlichen Neuregelung für unabdingbar.
"Was ich nicht möchte ist, dass in der aktuellen Debatte alle
Zivildiener unter Pauschalverdacht geraten. Immerhin leisten hier
zahlreiche Jungen Menschen wertvolle Dienste im Sozialbereich denen
ich auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön aussprechen möchte", so
Pendl abschließend. (Schluss) sa
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OTS0093 2009-12-28/15:38
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