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OTS0008   22. Dez. 2009, 08:42

Tierschutz-SOKO soll VGT-Obmann als "gefährlichen Psychopathen" bezeichnet haben

VGT schickt Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft wegen Verdacht auf Amtsmissbrauch und übler Nachrede


Seit Herbst 2006 wird ermittelt, am 2. März 2010
steht ein Monsterprozess gegen die Tierschutzszene ins Haus. Dass
sich die eigens gegründete Sonderkommission in diesen Fall in einem
pathologischen Ausmaß verbissen hat, ohne konkrete Beweise für
kriminelle Handlungen vorweisen zu können, sei laut VGT auf
vielfältige Weise erkennbar. Schon der Untersuchungsrichterin nach
der Verhaftung von 10 TierschützerInnen wurden "Beweise" vorgelegt,
die zur Verhängung der U-Haft führten, die sich aber laut VGT als
Unwahrheiten und Übertreibungen herausgestellt haben. Jetzt sollen
Mitglieder der Tierschutz-SOKO bei einem weiteren Verhör den
VGT-Obmann als "gefährlichen Psychopathen" bezeichnet haben.
Er würde Menschen bedrohen und mit Sicherheit in erster Instanz wegen
Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation verurteilt werden.

Zusätzlich hat ein Mitarbeiter der besagten SOKO dem Staatsanwalt
eine Serie von Fotos aus dem VGT-Archiv vorgelegt, die der VGT-Obmann
im Herbst 2007 für Anzeigen gegen illegale Fasanerien im Burgenland
geschossen hatte. Dieser SOKO-Mitarbeiter bezeichnete diese Fotos
aber als Bilder einer zerstörten Fasanerie und einer
Fasanenbefreiung, wodurch beim Staatsanwalt und bei der zuständigen
Richterin ein falscher Eindruck entstehen musste.

Der VGT-Obmann hat deswegen bzgl. beider SOKO-MitarbeiterInnen an
die Wiener Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung wegen
Verdacht auf Amtsmissbrauch und übler Nachrede geschickt.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: "Jetzt hat es sich einmal
mehr gezeigt: mangels Beweisen beginnen die SOKO-MitarbeiterInnen mit
Falschaussagen und Übertreibungen zu agieren. Dass dadurch die
beschuldigten TierschützerInnen in den Augen der Justiz in ein
schlechtes Licht gerückt werden, wird der SOKO nicht missfallen. Das
Problem dabei ist, dass die Polizei gerade in diesen Kreisen einen
Vertrauensvorschuss genießt: warum sollte die Polizei lügen, sie wäre
doch völlig neutral? Aber genau das ist sie in diesem -- politischen
-- Verfahren längst nicht mehr, wie sich anhand vieler Fälle beweisen
lässt. Es wird sich zeigen, ob die Justiz, die bisher auf diese
Falschaussagen und Übertreibungen hereingefallen ist, im Strafprozess
andere Maßstäbe anlegt und das falsche Spiel der Tierschutz-SOKO
durchschaut."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0008 2009-12-22 08:42 220842 Dez 09 VGT0001 0345



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Rückfragehinweis: DDr. Martin Balluch,
Tel.: 01/9291498,
Email: martin.balluch@vgt.at

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