- 19.12.2009, 13:33:52
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Bayr zu Kopenhagen: Äußerst enttäuschend, dass kein rechtsverbindliches Abkommen zustande gekommen ist
Nächster Schritt müssen verbindliche Ziele sein
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr zeigte sich am
Samstag äußerst enttäuscht, dass es zu keinem rechtsverbindlichen
Abkommen mit konkreten in Zahlen dargestellten Zielen und
Befristungen bei der Klimakonferenz in Kopenhagen gekommen ist. "Ich
weiß, dass Bundskanzler Werner Faymann alles daran gesetzt hat, um
diese Verhandlungen positiv abzuschließen. Es muss nun alles daran
gesetzt werden, dass die Folgekonferenz in einem Jahr in Mexiko
konkrete verbindliche Ziele bringt." Dass immerhin die
Regierungschefs nicht beleidigt abgereist sind, sondern die ganze
Nacht um einen Abschluss gerungen haben, sei ein Zeichen der
Vernunft. "Es hat aber leider nicht annähernd das gebracht, was
notwendig und zu wünschen gewesen wäre", so Bayr.****
Bayr wies darauf hin, dass ein bloßer politischer Auftrag bereits
das Ergebnis der Konferenz in Bali war. "Damit die Eindämmung des
Anstiegs der Erderwärmung auf zwei Grad gelingt, müsste ein deutlich
größerer Wurf gelingen, als dies bei der kompletten Umsetzung des
Kyoto-Protokolls bis 2050 der Fall wäre", so Bayr. Das sei mit der
Konferenz von Kopenhagen keinesfalls erreicht worden. "Das
vorliegende Ergebnis ist gewiss zu wenig, um den Klimawandel zu
stoppen", bedauerte Bayr. (Schluss) up
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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