• 14.12.2009, 10:58:39
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FPÖ-Jannach: Bankrotterklärung der Kärntner Landespolitik

Die FPÖ Kärnten begrüßt die Rettung der Hypo Alpe Adria Bank AG durch die Republik Österreich

Wien (OTS) - "Die Kärntner Landespolitiker haben, wie auch nicht
anders zu erwarten war, auch diesmal hoch gepokert und schlussendlich
verloren", sagt heute der Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten, NAbg.
Harald Jannach. "Abgesehen davon dass es von Anfang an klar war, dass
das Land Kärnten als Eigentümer seinen Verpflichtungen nachkommen
wird müssen, hat die Landespolitik sich wieder über den Tisch ziehen
lassen. Nicht anders ist es erklärbar, dass das Land Kärnten als
Minderheitseigentümer mit weniger Anteilen nunmehr einen höheren
Sanierungsbeitrag leisten muss als die Grawe, die doch einen höheren
Anteil an der Hypo Alpe Adria Bank AG hält."

"Die Seilschaften und Verbindungen der ÖVP funktionieren
offensichtlich perfekt, da es nicht anders erklärbar ist, dass das
von der ÖVP geführte Finanzministerium mit einem im Verhältnis zum
Land Kärnten geringen Sanierungsbeitrag der schwarzen Grazer
Wechselseitigen einverstanden ist", so Jannach weiter. Die
orange-schwarze Regierungskoordination in Kärnten habe sich einfach
wieder zum Nachteil für das Land Kärnten über den Tisch ziehen
lassen.

"Konsequenz und Ergebnis dieser Verhandlungen wird sein, dass die
einfallslose "Finanzunpolitik" in Kärnten weitergeführt und nur
kurzfristig gedacht wird. Nicht anders ist es erklärbar, dass man
sich von den werthaltigen Anteilen an der Kelag trennen und auch
diese Anteile dem Bund überlassen wird und auf der anderen Seite mit
den Mitteln aus den Zukunftsfond weitere Geldgeschenke verteilen
wird", hält Jannach fest.

"Faktum ist, dass nicht nur die Hausbank sondern auch Kärnten
"pleite" ist. In jedem Unternehmen müssten die Verantwortlichen den
Hut nehmen! Daher fordern wir, dass die Unfähigen für das
Finanzdesaster der Hypo Alpe Adria Bank und des Landes Kärnten
verantwortlichen Personen von BZÖ und ÖVP endlich den Hut nehmen und
geschlossen zurücktreten. Nur so kann das Land Kärnten vor größeren
Schaden bewahrt werden", schließt der freiheitliche
Landesparteiobmann.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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