• 11.12.2009, 12:31:41
  • /
  • OTS0180 OTW0180

Obernosterer: Italien muss sich an Regeln halten

Trotz Informations-Pflicht von Seiten Italiens liegen Österreich keine Pläne für ein Atomkraftwerk vor.

Wien (OTS) - "Wir wollen keinen Atomreaktor in Kärntens
Grenznähe", hält heute VP-Nationalratsabgeordneter Gabriel
Obernosterer fest, nachdem gestern Gerüchte bekannt wurden, dass
Italien einen Kernreaktor im Gebiet um Venedig errichten wolle.

"Es gibt klare Regeln, an die sich auch Italien halten muss", weist
Obernosterer hin. Es bestehe laut Obernosterer ein europaweites
Übereinkommen, dass die Pläne für einen neuen Atomreaktor in
Grenznähe dem Nachbarstaat vorgelegt werden müssen. "Bis dato ist von
Seiten Italiens noch keine Information geflossen, obwohl das Land
verpflichtet ist, die Pläne vorzulegen", erklärt Obernosterer.

Weiters müsse Österreich in eine fällige
Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau eines Reaktors eingebunden
werden. "Es gibt kein drüber fahren. Österreich geht den sicheren Weg
der nachhaltigen Energieversorgung. Kernenergie ist mit den
Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung nicht in Einklang zu
bringen", so Obernosterer. Österreich habe daher auf EU-Ebene auch
erreicht, dass Nuklearenergie nicht als nachhaltig bezeichnet wird.
"Österreich tritt auch dafür ein, dass Reaktoren alter Bauart
geschlossen werden", weist Obernosterer hin. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
Tel.: +43 (0)463 5862 14, Fax: +43 (0)463 5862 17
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OVK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel