• 10.12.2009, 13:41:13
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FPÖ-Kitzmüller: "Eingetragene Partnerschaft" ist ein Angriff auf die Ehe als Keimzelle des Staates

Klares NEIN der FPÖ zur "Homo-Ehe"

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Beschluss im Nationalrat komme es zu
einer weitestgehenden Gleichstellung der EP (Eingetragenen
Partnerschaft) mit der Ehe, kritisiert die freiheitliche
Familiensprecher NAbg. Anneliese Kitzmüller: "Wer das Gegenteil
behauptet, hat die Bemerkungen nicht gelesen, nicht verstanden oder
gibt sich wie so oft einer Selbsttäuschung hin." Kitzmüller weiter:
"An stabilen Beziehungen, aus denen Kinder hervorgehen, sollte der
Staat ein eminentes Interesse haben. Von diesen Familien hängt doch
das physische Fortbestehen unseres Heimatstaates, unseres Volkes und
unserer traditionellen Werte ab."

Entscheidend sei, ob Paare miteinander Kinder haben oder nicht und ob
diese wiederum in einer stabilen Beziehung aufwachsen oder nicht. Am
ehesten sei dies in der Ehe gewährleistet, wo Heterosexuelle einander
öffentlich versprechen, in "unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben,
Kinder zu zeugen, sie zu erziehen und sich gegenseitig Beistand zu
leisten" (§44 ABGB). "Daher muss die Förderung dieser optimalen Form
des Zusammenlebens für den Staat oberste Priorität haben", so
Kitzmüller.

Der Staat gibt diesen Beziehungen aus gutem Grund einen rechtlichen
Rahmen und begünstigt sie durch diverse Förderungen und
Erleichterungen z.B. im Steuerrecht, Erbrecht usw. Das staatliche
Interesse an der Ehe sei nicht zu leugnen. Auch der Europäische
Gerichtshof für Menschenrechte bzw. der österreichische
Verfassungsgerichtshof haben der Ehe eine Sonderstellung zuerkannt.
"An einem eheähnlichen Zusammenleben von Homosexuellen ist kein
öffentliches Interesse erkennbar", hält Kitzmüller fest.
Beispielsweise ergaben in den USA Volksabstimmungen in 22 Staaten ein
klares Nein zur "Homo-Ehe", zuletzt in New York trotz Unterstützung
der Demokraten.

Kitzmüller erkennt hinter dem heutigen Beschluss eine weiterführende
Strategie: "Ganz subtil versucht man, mit allen Mitteln die tradierte
Form des Zusammenlebens von Mann und Frau, nämlich die Ehe
auszuhebeln und ad absurdum zu führen. Ist denn den linken
Meinungsführern nichts mehr heilig und schützenswert? Hier ist ein
teures Gesetz beschlossen worden, das wenn man internationalen
Statistiken Glauben schenkt, gerade 1 Promille der österreichischen
Bevölkerung betrifft", so die freiheitliche Familiensprecherin.

Rückfragehinweis:

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