- 04.12.2009, 11:00:26
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FPÖ-Karlsböck: Pille danach - Stöger außer Rand und Band
Wien (OTS) - "Stöger will die Pille danach um jeden Preis",
kritisierte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas
Karlsböck nach den gestrigen Aussagen des Ministers. Selbst
produzierende Pharmafirmen wie Kwizda und Sanova würden davon Abstand
nehmen, da sie Auswirkungen auf ihre übrigen Produkte befürchten
müssten. Offenbar bestehe die Gefahr dass verantwortungsvolle Ärzte
in anderen Bereichen alternative Verschreibungen vornehmen würden.
Nur Stöger sei die Abtreibungspille offenbar so wichtig, dass er
einen Alleingang unternehme, sagte Karlsböck.
Hier offenbare sich die ideologische Ausrichtung des
Abtreibungsministers, der jegliches Gespür für ungeborenes Leben
vermissen lasse und unbeeindruckt vom massiven Widerstand - selbst
von der an der Pille verdienenden Pharmaindustrie - an seinem Plan
festhalte, kritisierte Karlsböck.
Die von Stöger geplante Freigabe des Pillen-Wirkstoffes
Levonorgestrel, sei ein Anschlag auf die Gesundheit der betroffenen
Mädchen und Frauen, sei doch die Wirksamkeit dieses Präparates von
der Einhaltung gewisser Fristen abhängig, die alleine ein Arzt seriös
beurteilen könne, so Karlsböck.
"Die Pille danach ist kein Husten-Zuckerl und sollte daher auch nicht
wie eines in den Apotheken abgegeben werden", sagte Karlsböck, dem
dieser Auswuchs der linken Spaßgesellschaft doch zu weit gehe. "Wenn
die Gesundheit auf dem Spiel steht, ist Schluss mit lustig", sagte
Karlsböck, der sich von einem Gesundheitsminister mehr
Verantwortungsgefühl erwarte, zumal selbst die Pharmaindustrie diesen
gefährlichen Unsinn ablehne.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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