• 03.12.2009, 13:26:42
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Königsberger-Ludwig: Behindertenpolitik muss alle Lebensbereiche umfassen

Wien (OTS/SK) - "In den letzten Jahren sind wesentliche Schritte
zur besseren Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die
Gesellschaft gesetzt worden", führte SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike
Königsberger-Ludwig anlässlich des Internationalen Tages für Menschen
mit Behinderungen am Donnerstag aus. "Das
Behindertengleichstellungsgesetz, die Anerkennung der Gebärdensprache
und die Ratifizierung der UN-Konvention sind hierzu nur einige
Beispiele. Unerlässlich ist es allerdings, die Arbeit fortzusetzen,
um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu
ermöglichen", so Königsberger-Ludwig gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
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Neben den bereits angeführten Verbesserungen gebe es auch kleinere
Erfolge zur Erleichterung des Alltags, führte die SPÖ-Abgeordnete
weiter aus. So seien in Zukunft die Informationen auf der E-Card auch
in Brailleschrift angeführt, eine Arzneimittel-Hotline zur besseren
Information über Medikamente werde eingerichtet und in den ÖBB-Zügen
werde die Ausstiegsrichtung durchgesagt. Wichtige Ziele für die
Zukunft seien beispielsweise die bessere sozialrechtliche Absicherung
in Werkstätten und Neuregelungen des Kündigungsschutzes, erläuterte
Königsberger-Ludwig. Auch die mit den Stimmen aller Parteien
beschlossene Evaluierung des Behindertengleichstellungsgesetzes werde
zu weiteren Verbesserungen führen.

"Ein wesentlicher Beitrag auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben
und auch das beste Mittel im Kampf gegen die Armut ist die Teilhabe
am Arbeitsmarkt. Hier gilt es, neben arbeitsmarktpolitischen
Maßnahmen vor allem auch Unternehmen dazu zu motivieren, Menschen mit
Behinderungen vermehrt in ihren Betrieben einzusetzen. Menschen mit
Behinderungen sind leistungsfähig und leistungswillig und wertvolle
MitarbeiterInnen", führte die SPÖ-Abgeordnete weiter aus. Daher sei
es wichtig und gut, dass Sozialminister Hundstorfer Mittel für die
bessere Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt
zur Verfügung stellt. "Wie jedoch auch aus der UN-Konvention
hervorgeht, muss Behindertenpolitik alle Lebensbereiche umfassen.
Behindertenpolitik darf sich daher nicht auf das Sozialressort
beschränken. Ich erwarte mir ähnlich engagierte Initiativen auch aus
anderen Bereichen, von den Ländern und der Wirtschaft", so
Königsberger-Ludwig abschließend. (Schluss) gd/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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