• 26.11.2009, 14:19:24
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FPÖ-Zanger verurteilt unqualifizierte Kritik an Grafs Tätigkeit in Seibersdorf

Dritter Nationalratspräsident laufend politischen Willkürakten ausgesetzt - FPÖ weist Vorwürfe scharf zurück

Wien (OTS) - FPÖ-Rechnungshofsprecher NAbg. Wolfgang Zanger weist
die einseitigen und unzulänglichen Vorwürfe der SPÖ-Abgeordneten Lapp
gegenüber dem dritten Nationalratspräsidenten, FPÖ-NAbg. Dr. Martin
Graf auf Schärfste zurück.

Zunächst einmal sei es bestimmt keine "Chuzpe" - wie Lapp auf
angriffslustige Weise formuliert habe - dass der dritte
Nationalratspräsident an einem Ausschusstermin teilnehme, der auf der
Tagesordnung einen ihn wesentlich betreffenden Punkt stehen habe.
Dieses in der Geschäftsordnung festgeschriebene Recht wahrzunehmen,
würde Graf selbst nie einem Abgeordneten zum Vorwurf machen, hält
Zanger fest.

Aber allein an der bissigen Formulierung ihrer heutigen Aussagen
könne man schon herauslesen, was die wahre Motivation ihrer Kritik an
Graf hinsichtlich seiner Tätigkeit in Seibersdorf und dem
entsprechenden Prüfbericht des Rechnungshofs sei - nämlich politische
Willkür gegen einen FPÖ-Politiker. Diese habe sich ja schließlich
bereits bei Auflösung von Grafs Dienstverhältnis durch ARC deutlich
gezeigt.

Zanger betont, dass wesentliche Fakten vom Rechnungshof
bedauerlicherweise nur unzureichend in Betrachtung gezogen worden
seien. Beispielsweise könne Graf eine deutliche Reduktion der
zentralen Verwaltungskosten pro Konzernmitarbeiter auf das
Erfolgskonto seines damaligen Engagements verbuchen. Zanger: "Daraus
resultierten schließlich ein wesentlich effizienterer Einsatz der
Mitarbeiter und Einsparungen von insgesamt 3,6 Millionen Euro in der
ARC Business Service GmbH und noch einmal so viel im Gesamt-Konzern
durch Grafs Vorschläge und Aktivitäten." Geschäftsführung und
Aufsichtsrat der ARC hätten seinerzeit keinen Hehl daraus gemacht,
dass sie Graf aus rein politischen Gründen loswerden wollten,
erinnert Zanger abschließend.

Rückfragehinweis:

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