• 25.11.2009, 16:43:37
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FPÖ-Kickl zu NEWS: Kontroversielle Diskussion zu brisanten Themen ist demokratiepolitische Notwendigkeit

Athanasiadis und Co. gefangen im Selbstwiderspruch - Man kann nicht nicht kommunizieren

Wien (OTS) - "Von so viel Aufmerksamkeit und damit verbundener
Werbewirksamkeit für die FPÖ bzw. das FBI und dessen Seminare zu
durchaus brisanten und kontroversiellen Gegenwartsthemen von Seiten
eines Blattes, dessen Chefredakteur Athanasiadis sich noch in der Nr.
47 seines Hefterls gebrüstet hat, die FPÖ rechts liegen lassen zu
wollen, bin ich wirklich überrascht. Ich rechne mit vermehrten
Anmeldungen", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert
Kickl die jüngste Möchtegern-Undercover-Story eines ehemaligen
Enthüllungsjournals, das seit dem Ableben von Alfred Worm auch seinen
journalistischen Restanspruch abgelegt habe. "Irgendwie erinnert
mich dieser neuerliche Selbstwiderspruch an die Vorgangsweise von
Herrn Athanasiadis im Zuge des EU-Wahlkampfes. Damals hat er sich zu
einem Zeitpunkt gebrüstet, keine FPÖ-Inserate zu wollen, als die
Türklinken in der FPÖ-Parteizentrale noch warm waren von den
Anzeigenkeilern von NEWS, die in ihren Konzepten den hohen Werbewert
von NEWS-Inseraten für die FPÖ angepriesen haben und zum schnellen
Abschluss kommen wollten", so Kickl weiter.

Dank der offensiven Schreiberei samt Titelseite, die vermutlich im
SPÖ-Auftrag oder aber zumindest in vorauseilendem Gehorsam gegenüber
den Genossen in der SPÖ-Wien erfolgt sei, könne sich das FBI eine
weitere Bewerbung für die laufende Seminarreihe und damit finanzielle
Mittel, die zur Diskussion weiterer drängender Themen dringend
gebraucht würden, dankenswerter Weise ersparen. Das sei durchaus
erfreulich, denn auch wenn gewisse Blattmacher des NEWS es wohl nie
begreifen würden, so sei die inhaltlich durchaus auch kontroversielle
Diskussion zu aktuellen Themen geradezu die Substanz der Demokratie
und stünde in anderen Ländern längst auf der Tagesordnung.

Nur hingewiesen sei einmal mehr darauf, dass NEWS natürlich auch
diesmal nicht ohne die übliche Herstellung von falschen
Zusammenhängen auskomme. So werde z.B. beim Leser der Eindruck
erweckt, das Institut hätte Jugendliche in einem persönlichen Brief,
der einem Jugendseminarprogramm beigelegt gewesen sei, das genannte
Islam-Seminar angeboten. Faktum sei jedoch, dass sich zwar Seminare
wie z.B. "Jung und auf Jobsuche? Erfolgreich bewerben" oder
"Abenteuer Kommunikation - Verstehen und verstanden werden", jedoch
nicht das von NEWS angeführte in diesem Programm fänden, so Kickl
weiter. "Ich empfehle Herrn Athanasiadis selbst als Vordenker und
anderen, die meinen, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, als
Einstieg für zumindest ansatzweise seriöse journalistische Arbeit
oder auch als Maßstab zur richtigen Selbsteinschätzung ihres
politischen Gutmenschentums z.B. den Besuch des ganz ausgezeichneten
Seminars "Vom Tolerieren zur Toleranz" oder aber von "Menschenrechte
- Was ist das eigentlich? Und hab ich die auch?", so Kickl, der
Athanasiadis und Co. sowohl zur Erklärung der FPÖ-Motivation für
aktuelle Seminarthemen als auch als Erklärung für das NEWS- Dilemma
des "Nicht nicht kommunizieren Könnens" eine kreative Verkehrung des
berühmtesten Zitats Wittgensteins ans Herz legte: "Worüber man nicht
schweigen kann, darüber muss man reden."

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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