Wien (OTS) - Zwei Tage vor der PV-Wahl versuchen die schwarzen Gewerkschafter der Justizwache von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken und die Freiheitlichen und Unabhängigen Personalvertreter mit Dreck zu bewerfen.
Der Nationalratsabgeordnete und Justizwachebeamte Christian Lausch, der von der FCG-KdEÖ persönlich angriffen wird reagiert dennoch gelassen: "Es ist schon erstaunlich welch billiger Methoden sich die sogenannten christlichen Gewerkschafter bedienen, wenn sie um ihre Machtposition fürchten müssen. Die FCG-KdEÖ stellt sich in ihrer heutigen Aussendung so dar, als hätte sie in den letzten Jahren nicht einen einzigen Posten mit Einfluss inne gehabt. Was sie aber nicht wahrhaben will; dieser Eindruck drängt sich tatsächlich auch den Justizwachebeamten auf, denn an Leistungen der Schwarzen von der die gesamte Justizwache profitiert haben soll, kann sich nämlich niemand erinnern."
Im Gegensatz zu den ängstlichen Besitzstandswahrern hat sich die AUF massiv für den Justizwachebereich eingesetzt.
Die Wiedereinführung des TASER wurde erst durch den steten Druck der Freiheitlichen möglich. Mit der entsprechenden parlamentarischen Arbeit und insbesondere aufgrund des öffentlichkeitswirksamen Selbstversuchs des FP-Sicherheitssprechers Harald Vilimsky wurde dieser Stein ins Rollen gebracht. Ebenso setzt sich die AUF bekanntermaßen gemeinsam mit dem Abgeordneten Lausch vehement für die (Wieder-)Einführung von Diensthunden der Justizwache ein. Leider zeigt sich Ministerin Bandion-Ortner trotz großer Erfolge in anderen Staaten in Sachen Suchtmittelspürhund weiter uneinsichtig.
Zentralausschussmitglied Siegfried König kann eine solche Blockadehaltung auch in weiteren Punkten nicht verstehen: "Die Entschließungsanträge der FPÖ bezüglich der Aufstockung der Justizwacheplanstellen, sowie für eine gerechtere Entlohnung der Bediensteten wurden von Rot, Grün und auch Schwarz abgelehnt - sollen dies die Erfolge der FCG sein?"
Durch die zahlreichen parlamentarischen Anfragen zum Justizwachebereich hat Christian Lausch dafür gesorgt, dass viele Missstände öffentlich wurden. Probleme können nur behoben werden, wenn sie auch bekannt sind, nur auf diese Weise kann es auch zu einer Verbesserung der Situation für alle Bediensteten der Justizwache kommen. Die schwarzen Gewerkschafter sprechen hingegen von einem "Missbrauch" des Interpellationsrechtes und glauben offensichtlich Lausch den Mund verbieten zu können.
"Wenn die FCG bereits der parlamentarischen Opposition eines ihrer wichtigsten Rechte absprechen will müssen die Nerven bei den Schwarzen offensichtlich komplett blank liegen. So richtig entscheiden kann sich die FCG aber nicht - sollen sich die Freiheitlichen nun zu wenig, oder aber zu viel für die Justizwache eingesetzt haben? Geht es nach der ÖVP-nahen Gewerkschaft hat man gefälligst die Klappe zu halten und artig sämtliche Einschnitte durch das BMJ im Justizwachebereich hinzunehmen. Sieht so die gute Zusammenarbeit von FCG-KdEÖ und Bandion-Ortner aus?" frag sich Lausch.
Nachdem die Fraktion Christlicher Gewerkschafter Lausch als Vorsitzenden des Dienststellenausschusses der Justizanstalt Josefstadt anpatzt, sollte man meinen, dass ihre Erfolge in der dieser Anstalt besonders herausragend sein müssten. Tatsächlich aber ist ihre einzige "Errungenschaft" der "Sonntags-Frühschluss", welcher aber von mindestens 90 Prozent der Bediensteten abgelehnt wird. Die schwarzen Gewerkschafter Albin Simma (Vorsitzender des FA) und Viktor Vallant haben die Haupturlaubszeit genutzt um ihr Anliegen im Fachausschuss durchbringen zu können - eher kein Ruhmesblatt.
"Die FCG-KdEÖ sollte sich lieber fragen ob sie nicht in Wahrheit zu einem bloßen Claquere des schwarzen Einsparministeriums BMJ mutiert ist, anstatt zwei Tage vor der Personalvertreterwahl tief in den Schmutzkübel zu greifen. Letztlich werden aber die Bedienstet der Justizwache am kommenden Mittwoch und Donnerstag wissen, wer ihnen lediglich Honig um den Mund schmieren will und wer sich wirklich für ihre Belange ins Zeug legt", schließt Siegfried König.
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OTS0173 2009-11-23/14:35
231435 Nov 09
FPK0011 0584
08.02.2010 / 16:06:11 / Kurier
08.02.2010 / 10:00:55 / Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
04.02.2010 / 10:45:46 / PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
04.02.2010 / 10:30:07 / ORF Radio