OTS0302 / 12.11.2009 / 15:27 / Channel: Politik / Aussender: SPÖ-Parlamentsklub
Stichworte: BZÖ / Bildung / NR / Oberhauser / SPÖ / Studierende / Universitäten / ÖVP


Oberhauser: Es wird mit der SPÖ keine Wiedereinführung der Studiengebühren geben

Utl.: Protestierende StudentInnen haben Respekt und Hochachtung verdient =


   Wien (OTS/SK) - "Die heutige Diskussion hat deutlich gezeigt, wie
unterschiedlich die einzelnen Parteien mit dem Thema Bildung und
Hochschulzugang umgehen", so die SPÖ-Abgeordnete Sabine Oberhauser
heute, Donnerstag, in einer Sondersitzung des Nationalrats. Während
Bundeskanzler Werner Faymann von freiem Hochschulzugang ohne soziale
und finanzielle Schranken und einer Anhebung der AkademikerInnenquote
spreche, fordere die ÖVP die Wiedereinführung der Studiengebühren und
das BZÖ nutze seine Redezeit statt für Bildung dafür, über
"Wurstsemmeln und den U-Ausschuss" zu reden oder die protestierenden
StudentInnen als "linkslinke Anarchisten" abzustempeln. ****
 "Wir können uns von der Redekultur, die im Plenum im Audimax
herrscht, eine Scheibe abschneiden. Was diesen jungen Menschen völlig
parteiunabhängig, aber hochpolitisch, gelungen ist, ist mit Respekt
und Hochachtung zu handeln", so Oberhauser, die in diesem
Zusammenhang einen medizinischen Vergleich zog: "Die Menschen, die
sich heute gegen die Neue Grippe impfen lassen, schützen jene, die
nicht geimpft sind. Und die Studierenden, die heute auf der Uni sind,
um für faire Studienbedingungen und mehr Geld für Bildung zu
protestieren, die es geschafft haben, dass plötzlich ganz Österreich
über Bildung redet, sind diejenigen, von denen alle anderen
Studierenden profitieren werden."
 Die SPÖ fordert einen Dialog auf EU-Ebene, um den internationalen
StudentInnenaustausch für die betroffenen Länder - wie Österreich -
leistbar zu machen. Eines ist aber klar: "Es wird mit der SPÖ keine
Wiedereinführung der Studiengebühren geben", so Oberhauser
abschließend. (Schluss) sv
Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, 
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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