- 06.11.2009, 08:35:15
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Kein Vertrauensbruch bei den Pensionen
GMTN zu IV: Arbeitszeit-Flexibilität nicht mit Lohnkürzung verwechseln
Wien (OTS) - (ÖGB/GMTN) - "Wir müssen sicherstellen, dass hart
arbeitende Menschen direkt aus einem Arbeitsverhältnis in die Pension
gehen können. Und nicht gezwungen sind auf einem ?Parkplatz der
Arbeitslosigkeit? auf die Pension zu warten", kommentiert Rainer
Wimmer, gf. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung
(GMTN) die erneuten Forderungen der Industriellenvereinigung (IV ) zu
den Pensionen. Auch die Forderung nach mehr Flexibilität der
ArbeitnehmerInnen bei der Arbeitszeit beweist einmal mehr, dass die
Beschäftigten die Krise ausbaden sollen. Denn dies bedeutet nichts
anderes als Lohn- und Gehaltskürzungen.++++
Die Forderungen der Arbeitgeberseite bei den aktuellen Lohn- und
Gehaltsverhandlungen in der Metallindustrie bedeuten längere
Durchrechnungszeiträume und die Streichung von
Überstunden-Zuschlägen. "Die Arbeitgeber sagen mehr
Arbeitszeitflexibilität, meinen aber Lohn- und Gehaltskürzungen für
die Beschäftigten. Dies wird es mit den Gewerkschaften aber nicht
geben", erklärt Wimmer.
Damit ArbeitnehmerInnen gesund in Pension gehen können, muss mehr in
betriebliche Gesundheitsförderung investiert werden. Dabei ist auch
die IV gefordert, auf ihre Mitgliedsbetriebe einzuwirken und für die
Finanzierung zu sorgen. Dies gilt auch für jene Unternehmen, die
ältere ArbeitnehmerInnen einfach in die Arbeitslosigkeit drängen.
"Hier herrscht Handlungsbedarf, und das weiß auch die IV. Nur
andauernd das Auslaufen der so genannten ?Hacklerregelung? zu fordern
ist zu wenig und wäre in Wahrheit ein klarer Vertrauensbruch an die
Versicherten", betont Wimmer.
ÖGB, 6. November 2009 Nr. 663
Rückfragehinweis:
Mathias Beer, GMTN Presse
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Mobil: 0664 6145 920
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