Wien (OTS) - "Trotz der Tatsache, dass der Vorwurf der
nationalsozialistischen Wiederbetätigung durch den FSG-Kammerrat
Willi Merny durch das Tonbandprotokoll im Rahmen einer kurzfristig
von den FA geforderten Fraktionsführerbesprechung vollinhaltlich
bestätigt wurde, gab es weder eine Rücknahme der inkriminierenden
Unterstellungen noch eine Entschuldigung", kritisierte heute der
Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Bernhard Rösch.
Bis auf den ÖAAB fanden die anderen Fraktionen offenbar keinen Anlass
zu irgendeiner Reaktion. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer verließen
daraufhin unter Protest die Vollversammlung und machten so von ihrem
politischen Notwehrrecht Gebrauch. Das FSG-Präsidium unter
AK-Präsident Tumpel und AK-Direktor Muhm wirkte indessen apathisch
und handlungsunfähig, während die FSG-Mitglieder die Entgleisungen
Willi Mernys und seiner Vorredner der linken Fraktionen würdigten.
"Nun ist aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um ein
Offizialdelikt handelt, wohl der Staatsanwalt am Wort", meinte Rösch.
"Übrig bleibt der Eindruck , dass auch in der Arbeiterkammer die
Hassgemeinschaft lieber die "Antifa"-Keule schwingt, als sich durch
konsensuale Sachpolitik im Sinne der österreichischen Arbeitnehmer zu
beweisen, was sich in der politischen Arbeit der derzeitigen
Bundesregierung fortsetzt und in Zeiten der Krise zu noch mehr
sozialer Kälte führt."
Rückfragehinweis:
Freiheitliche Arbeitnehmer
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OTS0203 2009-11-03/13:54
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FPK0008 0209