• 03.11.2009, 11:04:41
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Heinzl zu LH Pröll: Wo war der selbsternannte Anwalt der Pendler während Schwarz-Blau?

Landeshauptmann Pröll soll Taten für den Nahverkehr setzen

Wien (OTS/SK) - "Dass sich Landeshauptmann Erwin Pröll nun als
Anwalt der Pendler aufspielt, ist wirklich ein starkes Stück", so
SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl am Dienstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. "Während der schwarz-blauen und schwarz-orangen
Regierung kam kein Protest aus Niederösterreich. In diesen Jahren
sind jedoch die Ursachen für die jetzigen Probleme der ÖBB zu suchen.
Ich bin froh, dass Österreich mit Doris Bures eine tatkräftige
Verkehrsministerin hat, die keine Scheu hat, Probleme beim Namen zu
nennen und anzupacken", so Heinzl. ****

Ein weiteres Mal betonte der SPÖ-Abgeordnete, dass Niederösterreich
am wenigsten für seine Pendler und Pendlerinnen zahle. Der Bund
investiere rund 530 Millionen Euro pro Jahr in den Pendelverkehr,
während Niederösterreich lediglich 17 Millionen beisteuere. "Der
Landeshauptmann muss Verantwortung übernehmen und seinen
Verpflichtungen nachkommen. Tirol beispielsweise investiert gemessen
an der Einwohnerzahl etwa vier Mal soviel für den Nahverkehr wie
Niederösterreich. Mit 40 Millionen Euro mehr für Pendlerinnen und
Pendler wären auch in Niederösterreich die Probleme gelöst.
Landeshauptmann Pröll soll sich hier ein Beispiel nehmen und endlich
handeln. Statt Parteipolitik zu betreiben, gilt es, sich gemeinsam
mit Verkehrsministerin Bures für den Nahverkehr einzusetzen", so der
SPÖ-Verkehrssprecher abschließend. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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