• 03.11.2009, 11:02:15
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Hofer zur ORF-Thema Sendung: Scheidungsväter wehren sich!

Väter werden nicht nur auf der Straße aktiv, sie sammeln auch Unterschriften: www.gemeinsameobsorge.at

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass das Vaterthema endlich auch in
Form einer objektiven Berichterstattung den ORF Einzug gefunden hat.
Offenbar müssen Väter erst auf die Straße demonstrieren gehen, damit
etwas geschieht. Mich wundert es nicht, denn die Situation ist
äußerst dramatisch. Es gibt derzeit in Österreich Zigtausende Kinder,
die als Druckmittel in Scheidungskriegen missbraucht werden und so
einen Elternteil, meistens den Vater, über Jahre hinweg nicht sehen
dürfen", erklärt FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

Diese "Kinder -sind -Frauensache-Mentalität", versteht heute
eigentlich niemand mehr wirklich, am wenigsten die Kinder. Wo bleibt
die viel zitierte Gleichbehandlung? Warum schreit hier niemand aus
der Regierung auf, dass es kein Vorrecht, keine Privilegien, keine
Präferenzen was Elternschaft betrifft, eines Elternteiles geben darf.
Vater und Mutter sind beide gleich wichtig und gleich wert.

Die meisten Väter engagieren sich vorbildlich in Betreuung und
Kindererziehung. Sie leben eine aktive Vaterschaft, nehmen an
Geburten teil, wickeln, fahren am Wochenende mit dem Kinderwagen
spazieren, nehmen an Elternabenden an Schulen teil uvm.. Gleichzeitig
verlieren im Falle einer Scheidung jährlich tausende Kinder, ohne
für sie erkennbaren Grund, genau diese Väter, nur weil ein völlig
überaltertes Rechtssystem sie der Obsorge nur eines Elternteils,
meistens der Mutter zuordnet.

Eine Scheidung mit Kindern verlangt jedoch nach höchster elterlicher
Verantwortung. Die verpflichtende gemeinsame Obsorge trägt dem
Rechnung, indem sie die Verantwortung beider Eltern umfasst, sich im
Falle einer Scheidung bzw. Trennung, vernünftig und
gemeinschaftlich, im Interesse des Kindes, zu einigen.

"Wie lange müssen Scheidungs-Kinder noch auf ihre Väter warten? Wann
wird die verpflichtende gemeinsame Obsorge endlich zum Regelfall?",
fragt sich Hofer. "Wer nicht länger warten will, kann jetzt aktiv
werden und unsere Internet-Petition unterschreiben. Unter
www.gemeinsame-obsorge.at sammeln wir Unterschriften für ein neues
modernes kinderorientiertes Scheidungsrecht", so Hofer.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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