• 23.10.2009, 13:03:04
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Wittmann, Mayer: Schulreform soll mehr Autonomie für die Schulen bringen

Übersichtlichkeit und Effizienz stehen im Vordergrund

Wien (OTS/SK) - "Das derzeitige Schulsystem ist nicht mehr
zeitgemäß: es ist ineffizient, unübersichtlich und intransparent.
Umso erfreulicher ist es, dass das Thema Schule wieder in Bewegung
geraten ist", so SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer am Freitag im
Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Verfassungssprecher
Peter Wittmann im Parlament. Wittmann sieht ebenfalls die
Notwendigkeit einer Modernisierung des Schulsystems und begrüßt es,
dass alle Beteiligten der gleichen Meinung sind. ****

In einem Unterausschuss zur Verwaltungsreform, der sich mit der
Schulreform auseinandersetzt, werden derzeit die Positionen aller
daran Beteiligten, vom Rechnungshof bis zu den Gewerkschaften,
angehört. Die Verhandlungspositionen der SPÖ fasst Wittmann in vier
Schwerpunkten zusammen: "Kernpunkt einer Verfassungsreform ist die
Zusammenfassung der Schulkompetenzen beim Bund, alle Lehrerinnen und
Lehrer sollen auch beim Bund angestellt sein. Die grundlegende
Position des SPÖ-Parlamentsklubs ist eine Neuordnung der
Schulverwaltung: Bildungsdirektionen ersetzen beispielsweise Landes-
und Bezirksschulräte." Wichtig sei drittens ein einheitliches
Dienstrecht für alle LehrerInnen und der vierte Schwerpunkt liege in
der Aufwertung der Schulautonomie.

Mehr Autonomie für die Schulen

"Die grundlegende Änderung des Schulsystems kommt in Bewegung, der
Schulstandort soll durch stärkere Autonomie aufgewertet werden. Die
Ressourcen werden direkt vom Bund zugeteilt, aber die
Letztverantwortung liegt bei den Schulen selbst", erklärte Mayer.
"Auch die Förderung der Schulgemeinschaft, also die gemeinsame
Gestaltung der Schule von allen Beteiligten, ist ein wichtiges
Anliegen", so der SPÖ-Bildungssprecher. Dieses Anliegen sei auch
ideologiefrei, da alle neun Landesvertreter für mehr Autonomie für
die Schulen eintreten.

Sobald alle Positionen im Ausschuss angehört wurden, sollen
konkrete Gesetzesvorschläge erarbeitet werden. Transparenz steht aus
Sicht der Verwaltungsreform im Vordergrund, da finanzielle Mittel
nicht einfach versickern dürfen. Mehr Schulautonomie, eine
übersichtlichere Verwaltung und die Zusammenfassung der
Schulkompetenzen beim Bund sind weitere Anliegen. (Schluss) bj

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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