- 23.10.2009, 12:20:08
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BetriebsrätInnen und GPA-djp im Arbeitskampf um Kollektivvertrag im grafischen Gewerbe
Kundgebungen der Drucker in Villach, in Mauerbach und heute in Götzis für neuen Branchenkollektivvertrag - weitere Aktionen geplant
Wien (OTS/ÖGB) - (GPA-djp). Am gestrigen Donnerstag hat im Rahmen
des Arbeitskampfs der Beschäftigen im Grafischen Gewerbe eine
öffentliche Kundgebung vor der Druckerei "agensketterl" in Wien
Mauerbach stattgefunden. Rund 200 BogendruckerInnen haben dabei den
Eigentümer von "agensketterl", Dr. Dieter Simon, aufgefordert, seine
Blockadehaltung bei der Wiedereinführung eines
Branchenkollektivvertrags aufzugeben. ++++
"Es ist unzumutbar, dass einzelne Arbeitgeber die Neugestaltung eines
Branchenkollektivvertrags verhindern. Vor allem wenn nach
mehrmonatigen Verhandlungen bereits mehrere Kompromissergebnisse
erzielt wurden. Es ist Zeit, dass sich die Arbeitgeberseite an
paktierte Lösungen zur Bewältigung schwieriger wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen hält", sagte Rene Strametz,
Wirtschaftsbereichsvorsitzender der Drucker in NÖ.
In Villach fanden sich bereits am Mittwoch VertreterInnen der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) Kärnten bei der Firma "Kreiner Druck" ein, um mit gezielten
Maßnahmen die Beschäftigten zu informieren. Die Forderungen: ein
einheitlicher Kollektivvertrag für alle Druckereibeschäftigten, keine
Arbeitszeitverlängerung, keine Kürzungen der Zuschläge sowie des
Urlaubs- und Weihnachtsgeldes.
Eine öffentliche Kundgebung findet heute, Freitag 23. Oktober 2009,
auch in Götzis (Vorarlberg) vor der Druckerei "Wieder Druck" statt.
Der dortige Eigentümer, Wolfram Wieder, wird ebenfalls aufgefordert,
den Weg für einen neuen Kollektivvertrag freizugeben.
Weiters verteilen heute Abend AktivistInnen der GPA-djp Flugblätter
vor dem Burgtheater. Die TheaterbesucherInnen sollen darauf
aufmerksam gemacht werden, dass die Mauerbacher Druckerei
"agensketterl" unter anderem das Programm des Burgtheaters druckt,
offizieller Kooperationspartner dieses Theaters ist und für
Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen im Druckereibereich
eintritt.
Der Arbeitgeberverband Druck- und Medientechnik hat mittlerweile mit
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