Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner sieht in der Forcierung von mehr Leistungsgerechtigkeit den Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft: "Österreich braucht mehr Ansätze zur Förderung von Leistungsbereitschaft. Gerade die Unternehmerinnen und Unternehmer beweisen täglich enormen Einsatz, der sich in der Absicherung von Arbeitsplätzen, in der Erhaltung des Sozialsystems und einer gesellschaftlichen Verantwortung niederschlägt. Sie gilt es zu unterstützen, denn die Leistungsträger sind die Stütze der Österreichischen Gesellschaft."
Haubner weiter: "Es muss eine Balance zwischen Zahlern und Nehmern geben. Sozialleistungen sind keine Einbahnstrasse, sondern ein wertvolles Gut, dass mit Augenmaß und Rechenstift verwaltet werden muss." Das von Finanzminister Josef Pröll präsentierte Transferkonto - eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes - sei ein geeignetes Instrument, um Transparenz herzustellen, so Haubner. Derzeit hätten viele Lohn-und Einkommens-Steuerbefreite mehr Anspruch auf staatliche Beihilfen als Steuer-Zahler. "Das widerspricht dem Leistungsprinzip", so der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes.
"Sozialbeihilfen sind wichtige und richtige Maßnahmen, aber wenn mit Mindestsicherung, Freifahrten auf öffentlichen Verkehrsmitteln, Gebührenbefreiungen, verringerten Selbstbehalten und ähnlichem am Ende mehr herauskommt, als bei Beziehern von Mindestlöhnen, dann stellt sich die Frage der Gerechtigkeit. Es gehe nicht darum eine soziale Neiddebatte zu führen, sondern um Motivation für die Leistungsträger dieses Landes. Arbeit und Anstrengung muss sich lohnen", so Haubner abschließend.
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OTS0023 2009-10-17/11:02
171102 Okt 09
NWB0001 0235
10.03.2010 / 18:28:20 / Parlamentsdirektion
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