- 16.10.2009, 16:39:03
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EBG MedAustron Aufsichtsrat im CERN - BILD

Wiener Neustadt (OTS) - Am 14.Oktober 2009 tagte der Aufsichtsrat
der EBG MedAustron GmbH erstmals beim CERN, dem Europäischen
Kernforschungszentrum in der Nähe von Genf (CH). Gemeinsam mit dieser
Institution wird ja der Teilchenbeschleuniger als Herzstück der
Anlage MedAustron entwickelt.
CERN-Generaldirekor Prof. Rolf Heuer und die Koordinatorin für
Außenbeziehungen Prof. Felicitas Pauss sowie der CERN
Beschleunigerdirektor Dr. Steve Myers betonten unisono die Bedeutung
des Projekts MedAustron für die weltweite Ionentherapie und ihre
Genugtuung, dass CERN gemeinsam mit Niederösterreich dazu einen
erheblichen Beitrag leisten wird.
Einer der Höhepunkte des Tages war die Führung durch die Kaverne
des CMS-Detektors, eines der vier großen Experimente am Large Hadron
Collider (LHC), bei dem auch Österreich über das Institut für
Hochenergiephysik der Akademie der Wissenschaften federführend
beteiligt ist.
So konnte dem EBG MedAustron-Aufsichtsrat ein Eindruck über die
Aktivitäten und Dimensionen von CERN vermittelt werden. Geführt von
PD. Dr. Michael Benedikt, dem stellvertretenden Betriebsleiter der
CERN -Beschleuniger und MedAustron-Projektleiter wurden auch das
Kontrollzentrum und ein Teil der Ionenvorbeschleunigeranlagen
besichtigt, die in Bauart und Dimension MedAustron sehr ähnlich
sind.
"Die Bedeutung dieser Kooperation für unser Projekt ist
unermesslich", betonte Dr. Martin Schima, EBG Geschäftsführer.
Besonders freute sich EBG-Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Mag.
Klaus Schneeberger, jene 30 Mitarbeiter in Genf kennen zu lernen, die
derzeit Vorarbeiten für das MedAustron leisten: "Sie sind der lebende
Beweis für den Benefit, den wir durch die Kooperation mit CERN haben.
Mit ihrem Wissen, ihrem Einsatz und ihrer Erfahrung ist es möglich
das 200-Millionen Euro Projekt MedAustron wie geplant umzusetzen. Ich
freue mich, dass die Zusammenarbeit Österreich und speziell
MedAustron und CERN auf einem fruchtbaren Boden gefallen ist - damit
steht einer erfolgreichen Entwicklung nichts mehr im Weg."
MedAustron ist das geplante Zentrum für Ionentherapie und
Forschung in Wiener Neustadt, wo ab 2014 Patientinnen und Patienten
mit Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen
(Kerne des Kohlenstoffatoms) behandelt werden. Das Kernstück von
MedAustron ist der Teilchenbeschleuniger, in dem diese Teilchen auf
nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bevor sie in die
Strahlzuführung und anschließend in die Bestrahlungsräume münden.
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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
EBG MedAustron GmbH Roman Frauenberger, MSc, MBA Viktor Kaplan-Straße 2 A 2700 Wiener Neustadt Tel.: +43 (0)2622 90878 Fax: +43 (0)2622 90878 199 mailto:[email protected] Web: www.medaustron.at
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