- 15.10.2009, 13:26:12
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Kuntzl: Hahn soll handeln nicht Scheingefechte führen
Wien (OTS/SK) - "Die Wiedereinführung von Aufnahmeverfahren, in
vom Andrang deutscher Numerus clausus-Flüchtlingen besonders
betroffenen Studien, kann nur eine Notlösung sein", betonte am
Mittwoch SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. "Bundesminister Hahn soll sich nicht mit dem
Scheingefecht nach einer Wiedereinführung von Studiengebühren
verzetteln, sondern endlich die Initiative für effektive Lösungen
ergreifen", so Kuntzl. ****
Es sei erfreulich, wenn Finanzminister Pröll sich in seiner Rede
einen Nobelpreis wünsche und die Bedeutung von Investitionen in
Wissenschaft und Forschung betone. Als Finanzminister sei er aber nun
selber am Zug, dies auch zu ermöglichen, führte die SPÖ-Abgeordnete
weiter aus. "Wissenschaftsminister Hahn soll nicht Scheingefechte
führen, sondern umgehend ganz konkret drei Maßnahmen zur Verbesserung
der Situation an Österreichs Universitäten in Angriff nehmen:
Erstens soll Bundesminister Hahn unverzüglich Verhandlungen mit
Deutschland über Ausgleichszahlungen aufnehmen.
Zweitens muss Hahn im nächsten EU-Bildungsministerrat eine
europäische Lösung einfordern. Da auch andere Staaten auf Grund von
Großenunterschieden zu Nachbarstaaten mit ähnlichen Problemen
kämpfen, ist hier eine grundsätzliche Lösung gefragt, die
unterschiedliche Größenverhältnisse berücksichtigt.
Drittens soll der Finanzminister Mittel zur besseren finanziellen
Ausstattung der österreichischen Universitäten zur Verfügung stellen.
Dann können wir uns in einigen Jahren vielleicht gemeinsam über einen
österreichischen Nobelpreis freuen", so Kuntzl abschließend.
(Schluss) mw/mp
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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