Wien (OTS/SK) - "Die Wiedereinführung von Aufnahmeverfahren, in vom Andrang deutscher Numerus clausus-Flüchtlingen besonders betroffenen Studien, kann nur eine Notlösung sein", betonte am Mittwoch SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Bundesminister Hahn soll sich nicht mit dem Scheingefecht nach einer Wiedereinführung von Studiengebühren verzetteln, sondern endlich die Initiative für effektive Lösungen ergreifen", so Kuntzl. ****
Es sei erfreulich, wenn Finanzminister Pröll sich in seiner Rede einen Nobelpreis wünsche und die Bedeutung von Investitionen in Wissenschaft und Forschung betone. Als Finanzminister sei er aber nun selber am Zug, dies auch zu ermöglichen, führte die SPÖ-Abgeordnete weiter aus. "Wissenschaftsminister Hahn soll nicht Scheingefechte führen, sondern umgehend ganz konkret drei Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an Österreichs Universitäten in Angriff nehmen:
Erstens soll Bundesminister Hahn unverzüglich Verhandlungen mit Deutschland über Ausgleichszahlungen aufnehmen.
Zweitens muss Hahn im nächsten EU-Bildungsministerrat eine europäische Lösung einfordern. Da auch andere Staaten auf Grund von Großenunterschieden zu Nachbarstaaten mit ähnlichen Problemen kämpfen, ist hier eine grundsätzliche Lösung gefragt, die unterschiedliche Größenverhältnisse berücksichtigt.
Drittens soll der Finanzminister Mittel zur besseren finanziellen Ausstattung der österreichischen Universitäten zur Verfügung stellen. Dann können wir uns in einigen Jahren vielleicht gemeinsam über einen österreichischen Nobelpreis freuen", so Kuntzl abschließend. (Schluss) mw/mp
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