• 16.09.2009, 11:20:22
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Soziale Produktion - Ein Projekt der österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie - BILD

Soziale Produktion: Produkte und Dienstleistungen von sozialen Einrichtungen für öffentliche Auftraggeber wie das Land NÖ sind ein guter Schritt Richtung Nachhaltigkeit! NÖ Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf mit Christian Weibold von Emmaus St.Pölten (links) und Harald Zeitelhofer von der ARGE-Chance (rechts)

St. Pölten (OTS) - "Besser ein Produkt mit Herz als tausend ohne
Seele! -Niederösterreichs Sozialinitiativen und -projekte bieten
schon jetzt viele nachhaltige Produkte und Dienstleistungen an. Durch
gezielte Koordination wird dieses Angebot für öffentliche und private
Auftraggeber erweitert und verstärkt genutzt werden" ist
Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf überzeugt.

Im Auftrag öffentlicher Einrichtungen werden nach den Grundsätzen
"Menge und Wirtschaftlichkeit" viele Produkte aus
Großserienproduktion verwendet und immer öfter auch aus
Billiglohnländern beschafft. Gleichzeitig gibt es in NÖ aber am 2.
und 3. Arbeitsmarkt eine Vielzahl an Projekten und Initiativen, die
umweltrelevante Tätigkeiten im Bereich Produktion, Dienstleistung
bzw. Beschäftigungstherapie ausüben.

Das in Partnerschaft mit der Abteilung Landentwicklung von der
KOMUNITAS OG. durchgeführte Pilotprojekt der österreichischen
Nachhaltigkeitsstrategie "Soziale Produktion" hat gezeigt, dass die
beauftragten Sozialeinrichtungen hinsichtlich Qualität und
Wirtschaftlichkeit sehr gut abschneiden. Der bisherige Schwerpunkt
liegt bei der NÖ Bodenkampagne (Erdfarbenmalkasten, Bodensackerl,
Transporte und Lagerung) und bei den Abfallverbänden
(Recycling-Schneeschieber, Gewinnspiel-Dispenser etc.). Bisher wurde
ein Volumen von über 150.000 Euro bewegt.

Chancen für öffentliche und private Auftraggeber:

Aufträge an Sozialprojekte sind manchmal zwar etwas aufwändiger zu
koordinieren, haben aber ein großes, kreatives Entwicklungspotential.
Quasi als Nebeneffekt ermöglichen bzw. sichern sie die Qualifizierung
der in Sozialprojekten beschäftigten Personen und geben den für
soziale Einrichtungen aufgewendeten öffentlichen Geldern einen
doppelten Nutzen! Natürlich können sich privatwirtschaftliche
Auftraggeber genauso des Modells der "sozialen Produktion" bedienen!

Längerfristig kann das Modell der "sozialen Produktion" auf
weitere öffentliche Einrichtungen und Wirtschaftsbetriebe übertragen
werden. Dazu müssen noch Kriterien für Beschaffung und Bewertung von
Nachhaltigkeitseffekten und Wirtschaftlichkeit ausgearbeitet werden.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

NÖ Landesregierung,  Abteilung Landentwicklung   
   www.soilart.eu
   Dr. Erwin Szlezak,
   mailto:[email protected] 
   Bodentelefon: 02742/9005 DW 9070
   
   KOMUNITAS OG
   GF Franz Rybaczek
   mailto:[email protected] 
   Tel: 0664/4838262

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KAS

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