Wien (SK) - Das "Ulrichsbergtreffen" in Kärnten steht alljährlich in der Kritik. "Obwohl versucht wurde, das Treffen um humanistische Leitmotive, Toleranz und Völkerfreundschaft zu bereichern, hat es sich zu einem regelrechten Wallfahrtsziel für die extreme rechte Szene entwickelt", erläutert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas ihre Erleichterung über die Entscheidung von Verteidigungsminister Norbert Darabos. "Die Beteiligung des Bundesheeres an diesem Treffen war immer schon umstritten, denn es wurde - und ich bin überzeugt, dass das auch heuer so sein wird - als Bühne für die Verklärung von NS-Verbrechen und Schüren von Ressentiments gegen die slowenische Volksgruppe benutzt. Unser Heer mit seiner Aufgabe, Republik und Demokratie zu schützen, hat dort so lange nichts verloren, solange ein völlig eindeutiges Bekenntnis zu Demokratie und Rechtsstaat und eine Verurteilung des faschistischen Angriffskrieges, den Massenmorden und der Kriegsverbrechen von den Verantwortlichen ausbleibt", hält Rudas fest. ****
Der geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf Dieter Ressenig, war damit aufgefallen, NS-Orden zum Verkauf angeboten zu haben. "Es sind genau Dinge wie diese, bei denen die mangelnde Abgrenzung zur menschenverachtenden Ideologie des Dritten Reiches fehlt. Das österreichische Bundesheer ist ein Stützpfeiler unserer Demokratie und hat bei solchen Veranstaltungen nichts verloren, da seine Anwesenheit grundsätzlich eine Aufwertung für die Unbelehrbaren des rechten Rands bedeuten würde", so Rudas abschließend. (Schluss) mx
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OTS0034 2009-08-25/09:15
250915 Aug 09
SPK0001 0235
21.03.2010 / 18:33:25 / Die Presse
21.03.2010 / 16:30:46 / SPÖ Pressedienst
19.03.2010 / 12:16:37 / Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
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