• 08.07.2009, 19:12:14
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Linkskatholische Hexenjagd gegen Wähler und Funktionäre der FPÖ

FPÖ-Vizeparteiobmann aus katholischer Kirche ausgetreten

Wien (OTS) - FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg Norbert Hofer zeigt
sich ob einer von höchsten katholischen Kreisen initiierten Kampagne,
die nur als "Hexenjagd gegen die FPÖ und ihre Mitglieder" bezeichnet
werden kann, "angewidert". In einem veröffentlichten Text
selbsternannter Hüter katholischer Moral heißt es unter anderem
wörtlich: "Christen: Widersteht der FPÖ und ihrer Propaganda… Die
FPÖ vertritt eine offen rassistische Politik...Die FPÖ agitiert
gerade gegen die Schwächsten in der Gesellschaft, die sich nicht
wehren können..."

FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Hunderttausende
unschuldige Frauen wurden von den moralisch impotenten Inquisitoren
der katholischen Kirche als Hexen auf dem Scheiterhaufen - bei
lebendigem Leib und vor den Augen ihrer Kinder - verbrannt.
Andersgläubige wurden als Ketzer bezeichnet, bestialisch gefoltert
und hingerichtet. Die Katharer wurden ausgerottet. Kirchliche
Missionare sind für den Niedergang ganzer Kulturen verantwortlich.
Der Antisemitismus war höchsten katholischen Kreisen - und es sind
nicht FPÖ-Quellen, die das dokumentieren - nicht nur in der NS-Zeit
alles andere als fremd und die heiklen Finanzgeschäfte der
katholischen Kirche sind einem Teil der Bevölkerung mittlerweile
bestens bekannt. Skandale um systematischen, ja da und dort
massenhaften Kindesmissbrauch durch höchste Repräsentanten haben die
Kirche - auch in Österreich - erschüttert und nehmen kein Ende. Ich
schätze viele Vertreter der katholischen Kirche, ich kann aber mit
weiten Teilen der Amtskirche, mit Scheinmoral und den immer stärker
werdenden linkskatholischen Strömungen nichts anfangen. Ich habe
schon vor Monaten die Konsequenzen gezogen und bin aus der
katholischen Amtskirche ausgetreten."

Jüngste politische Kampagne höchster katholischer Kreise gegen die
FPÖ ist "dumme, heuchlerische und politisch motivierte Hexenjagd"

Norbert Hofer: "Was hier passiert, ist Rufmord. Ich lasse mich von
diesen Herrschaften nicht als Rassisten bezeichnen. Ich setze mich
als Behindertensprecher meiner Partei für die >Schwächsten in der
Gesellschaft< ein und agiere nicht gegen sie. Für mich sind aber als
Asylwerber getarnte Drogendealer nicht die >Schwächsten< der
Gesellschaft. Im Gegenteil - sie zerstören das Leben vieler
tatsächlich Schwacher in unserer Gesellschaft, nämlich von Kindern.
Das sehen diese Herrschaften vielleicht anders. Ihre widerliche
Aktion bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass der Glaube eine
höchst persönliche Angelegenheit ist und sich nicht in Vereinen und
Kirchen organisieren muss. Ich bin froh, dass ich mit meinem
Kirchenbeitrag diese Leute nicht länger unterstützen muss. Ich bleibe
den Lehren Jesu, dem Frieden, der Freiheit und der Nächstenliebe
verbunden. Ich bleibe Christ. Die katholische Amtskirche hat mich
aufgrund der scheinmoralischen Aktivitäten ihrer linken
Neo-Inquisitoren, falscher Frömmler und wahrer Heuchler endgültig
verloren."

Studenten der katholischen Privatuniversität Linz überlegen aufgrund
ihres Einstehens zur FPÖ die Universität zu verlassen. Man ist nicht
davon überzeugt, ob man dort als Mitglied der FPÖ noch objektive
Prüfungsergebnisse erwarten kann. Das sollte jedem aufrechten
Demokraten zu denken geben!

Initiiert wurde die Kampagne gegen die FPÖ von folgenden Personen:

Dr. Luitgard Derschmidt, Präsidentin der Katholischen Aktion
Österreichs
Dr. theol. Ernst Fürlinger, Donau-Universität Krems
Sr. Kunigunde Dr. Fürst, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden
Österreichs
Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel, Universität Wien, Institut für
Sozialethik, Katholisch-Theologischen Fakultät
Abt Christian Haidinger, Stift Altenburg
Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle, Universität Wien, Dekan der
Katholisch-Theologischen Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Ilse Kögler, Prorektorin, Katholisch-Theologische
Privatuniversität Linz
Mag. Magda Krön, Präsidentin des Katholischen
Akademiker/innenverbandes Österreichs
Univ.-Prof. Dr. Józef Niewiadomski, Universität Innsbruck, Dekan der
Katholisch-Theologischen Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Pacik, Universität Salzburg, Dekan der
Katholisch-Theologischen Fakultät
Dr. Peter Pawlowsky, design. Vizepräsident des Katholischen
Akademiker/innenverbands Österreichs
P. Mag. Erhard Rauch SDS, Generalsekretär, Superiorenkonferenz der
männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs
Ao. Univ.-Prof. Dr. Kurt Remele, Universität Graz, Institut für Ethik
und Gesellschaftslehre,
Katholisch-Theologische Fakultät Ao. Univ.-Prof. Dr. Kurt Remele,
Universität Graz, Institut für Ethik und Gesellschaftslehre,
Katholisch-Theologische Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger, Rektor der
Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz
Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christa Schnabl, Vizerektorin der
Universität Wien
Dr. Paul Schulmeister, Publizist

Hofer weiter: "Bei allem Ärger über den skizzierten Affront, muß man
allerdings zwischen dem Frust und Weltschmerz einer autoaggressiven,
allmählich untergehenden Institution und der Aggression sich selbst
so bezeichnender "Eroberer" unterscheiden. Wahrscheinlich ist es
klüger, sich in den kommenden Jahren weniger mit den Linkskatholiken,
sondern mehr mit den Lehren des Islam auseinanderzusetzen. Dieser
wird ohnehin bald die größte Glaubensgemeinschaft in Österreich
stellen und die Gesellschaftspolitik in Österreich maßgeblich
beeinflussen. Auch dank fehlgehender Kirchenvertreter, die vieles
propagieren, ein gesundes kollektives Selbstbild und den Wert
intakter Familien aber leider nicht."

Rückfragehinweis:
FPÖ

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