• 17.06.2009, 15:31:09
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Silhavy: Tourismus- und Freizeitwirtschaft wichtig für Arbeitsplätze in ländlichen Gegenden

Hakel: Tourismus- und Freizeitbranche mit 16 Prozent des BIP wichtiger Wirtschaftssektor

Wien (SK) - "Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein
wichtiger Arbeitgeber, besonders für den ländlichen Raum", betonte
SPÖ-Tourismussprecherin Heidrun Silhavy am Mittwoch im Nationalrat.
Aktuell sei, so Silhavy die Beschäftigungslage im Tourismus noch
stabil, doch auch diese Branche werde nicht von der Wirtschaftskrise
verschont bleiben. "Deshalb braucht es Maßnahmen", unterstrich
Silhavy und nannte die Aufstockung der Mittel für die
Österreichwerbung als besonders wichtige und richtige Maßnahme.
"Jährlich kommen ca. 31 Millionen Besucherinnen und Besucher aus
aller Welt in unser Land und mit 16 Prozent Anteil am BIP zählt die
Tourismus- und Freizeitbranche zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren
für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen," so die
SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Hakel, die ebenfalls darauf hinwies, dass
die Tourismusbranche, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung, nicht von
der Wirtschaftskrise verschont bleiben würde. ****

Als wichtigen Schritt zur Förderunge der Tourismus- und
Freizeitwirtschaft nannte Silhavy die Entlastung der österreichischen
Familien durch die Steuerreform und das Familienpaket. "Ich hoffe,
dass sich dadurch viele Familien einen Urlaub in Österreich leisten
können und wollen", betonte die SPÖ-Tourismussprecherin. Silhavy hob
hervor, dass viele Betriebe in der Tourismusbranche eine sehr
niedrige Eigenkapitalauslastung hätten. Hier bräuchte es dringend
weitere Maßnahmen.

"Die Aufstockung für die Mittel der Österreichwerbung ist eine
wichtige Maßnahme um Arbeitsplätze zu sichern, besonders in Regionen
die in hohem Maße von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft abhängig
sind", betonte Elisabeth Hakel. Die junge steirische Abgeordnete hob
die Wichtigkeit der von der Bundesregierung geschnürten
Konjunkturpakete hervor, da diese dafür sorgen würden, dass heimische
Unternehmen auch in neue Projekte investieren könnten. Als besonders
wichtig hob Hakel die Investitionen in den öffentlichen Verkehr
hervor. Als Beispiel hierfür nannte die Abgeordnete die
Gesäuse-Bahnstrecke die akut von der Schließung bedroht sei. "Diese
Bahnstrecke ist wichtig und notwendig um Besucherinnen und Besucher
in den Nationalpark-Gesäuse zu bringen", schloss Hakel. (Schluss) sv

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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