Graf zu Hahn: Nicht alles was sich bewegt ist Fortschritt - CERN Ausstieg ist Rückschritt

Wien (OTS) - "Nicht alles was sich bewegt ist Fortschritt", sagte heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher NAbg. Dr. Martin Graf in Richtung des ÖVP-Wissenschaftsministers, der mit dem geplanten CERN-Ausstieg einen veritablen wissenschaftspolitischen Bauchfleck hingelegt hat. "Ein CERN-Ausstieg ist Rückschritt."

Es könne doch niemand mit einem Funken staatspolitischer Verantwortung tatsächlich, ernsthaft einen CERN-Ausstieg in Erwägung ziehen, kann Graf die Ankündigung Hahns noch immer nicht glauben und vermutet ein Ablenkungsmanöver wegen des unzureichenden Wissenschafts-Budgets des Ministers.

Die FPÖ sei, so Graf die einzige Partei, die seit Jahrzehnten eine klare Linie in der Wissenschaftspolitik fahre und sei somit die einzige Partei, die den Fortschritt garantiere. Falls Österreich tatsächlich aus der CERN-Vereinbarung aussteige, dann sei Minister Hahn rücktrittsreif. Die FPÖ jedenfalls, werde alle parlamentarischen Möglichkeiten ausschöpfen, um diesen Hahn-GAU abzuwehren, sagte Graf, der Budgetanträge, namentliche Abstimmungen, Petitionen und die Einberufung des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses zu diesem Thema ankündigte.

Graf fordert im Gegenzug sämtliche Mitgliedschaften Österreichs in allen Ressorts offen zu legen und zu evaluieren. Insbesondere die EURATOM Mitgliedschaft und deren Kosten von jährlich 40 Millionen Euro sei zu hinterfragen.

Weitere Informationen zu CERN finden Sie unter www.unzensuriert.at

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