- 16.05.2009, 12:26:07
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Graf zu Hahn: Nicht alles was sich bewegt ist Fortschritt - CERN Ausstieg ist Rückschritt
Wien (OTS) - "Nicht alles was sich bewegt ist Fortschritt", sagte
heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher NAbg. Dr. Martin Graf
in Richtung des ÖVP-Wissenschaftsministers, der mit dem geplanten
CERN-Ausstieg einen veritablen wissenschaftspolitischen Bauchfleck
hingelegt hat. "Ein CERN-Ausstieg ist Rückschritt."
Es könne doch niemand mit einem Funken staatspolitischer
Verantwortung tatsächlich, ernsthaft einen CERN-Ausstieg in Erwägung
ziehen, kann Graf die Ankündigung Hahns noch immer nicht glauben und
vermutet ein Ablenkungsmanöver wegen des unzureichenden
Wissenschafts-Budgets des Ministers.
Die FPÖ sei, so Graf die einzige Partei, die seit Jahrzehnten eine
klare Linie in der Wissenschaftspolitik fahre und sei somit die
einzige Partei, die den Fortschritt garantiere. Falls Österreich
tatsächlich aus der CERN-Vereinbarung aussteige, dann sei Minister
Hahn rücktrittsreif. Die FPÖ jedenfalls, werde alle parlamentarischen
Möglichkeiten ausschöpfen, um diesen Hahn-GAU abzuwehren, sagte Graf,
der Budgetanträge, namentliche Abstimmungen, Petitionen und die
Einberufung des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses zu diesem
Thema ankündigte.
Graf fordert im Gegenzug sämtliche Mitgliedschaften Österreichs in
allen Ressorts offen zu legen und zu evaluieren. Insbesondere die
EURATOM Mitgliedschaft und deren Kosten von jährlich 40 Millionen
Euro sei zu hinterfragen.
Weitere Informationen zu CERN finden Sie unter www.unzensuriert.at
Rückfragehinweis:
FPÖ
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