- 01.04.2009, 10:15:00
- /
- OTS0064 OTW0064
GRAS: Internationaler Tag des Praktikums: StudentInnen oft als Billigarbeitskräfte ausgenutzt
Aktion am internationalen Tag des Praktikums; derzeitige Situation bei Praktika für Maurer "untragbar".
Wien (OTS) - Schlechte oder überhaupt keine Bezahlung, keine
soziale und arbeitsrechtliche Absicherung - und das für bis zu 40
Stunden Arbeit in der Woche: "Diese miserable Situation bei Praktika
ist für die GRAS nicht mehr länger tragbar", sagt Sigrid Maurer,
Spitzenkandidatin der GRAS, am heutigen internationalen Tag des
Praktikums.
Die GRAS weist heute einmal mehr auf die prekären Arbeitsverhältnisse
bei StudentInnenpraktika hin; mit Sänfte, Kaffeeheferl, Aktenmappen
und einem Null-Euro-Scheck bepackt, ziehen AktivistInnen seit 10:00
vom Bundeskanzleramt den Ring entlang am Hauptgebäude der Uni Wien
vorbei bis zum Unicampus. Immer direkt vor ihrer Nase - aber
unerreichbar - ein Arbeitszeugnis, das sie den ganzen Weg lang
motiviert.
Maurer fasst die Praktikums-Forderungen der GRAS zusammen: "Es muss
ein Einkommen von allermindestens 800Euro gesichert sein, soziale und
arbeitsrechtliche Mindeststandards sollen endlich Grundlage und die
Einhaltung von Qualitätsstandards Praxis sein. Die Einbindung der
Praktika in den Kollektivvertrag ist unablässlich. Denn Praktika sind
Arbeit und Ausbildungsverhältnisse - keine Billigarbeit."
Rückfragehinweis:
GRAS Grüne & Alternative StudentInnen, Flora Eder Pressesprecherin, 0650/3301782, mailto:[email protected], http://www.gras.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRA






