OTS0275 / 19.03.2009 / 19:37 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Kärnten
Stichworte: Kindesmissbrauch / Kärnten / Martinz / höhere Strafen / ÖVP


Martinz: Höhere Strafen für Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung

Utl.: Fall Fritzl und auf Kaution frei gelassener mutmaßlicher Prügel-Vater verlangen abschreckendere Strafen. Diskussion über Fritzl-Therapie unverständlich. =


   Wien (OTS) - "Der Fall Fritzl wirft einen noch nie da gewesenen
Horror im Umgang mit Kindern und Kleinkindern auf. Die Strafe für
Fritzl kann nur sein, für immer und ewig von der Gesellschaft fern
gehalten zu werden", sagt heute LR Josef Martinz. 
Er, Martinz, zeigte sich nach der Urteilsverkündung sehr verwundert.
"Dass überhaupt noch eine Debatte begonnen wird, ob Fritzl
therapierbar ist, schockiert mich. Für diese Taten gibt es nur eines:
Weg sperren und zwar für immer", so Martinz weiter.
In diesem Zusammenhang äußert Martinz auch sein Unverständnis für den
auf Kaution freigelassenen mutmaßlichen Prügel-Vater in Kärnten. "Ist
es wirklich so einfach, frei zu kommen, obwohl der Verdacht auf das
schlimmste Verbrechen besteht, nämlich ein Kind misshandelt und ihm
23 Knochen gebrochen zu haben?", fragt Martinz. 
Der Schutz der Kinder und Opfer habe oberste Priorität zu haben.
Jedes misshandelte, geschlagene und missbrauchte Kind sei eines zu
viel. "Es gibt kein Pardon für Kinderschänder. Und das Strafausmaß
muss so abschreckend wie nur möglich sein. Diskussionen über
Therapien für Täter wie Fritzl sind höchstens abschreckend für die
ehrlichen Bürger im Land", hält Martinz fest.(Schluss)
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