Wien (OTS) - Als "Skandal ungeheuren Ausmaßes" bezeichnet der FPÖ-NAbg. Dr. Martin Graf in seiner Funktion als Obmann des Wissenschaftsausschusses das "Sternchenprogramm" der Bundesregierung für den Bereich Forschung.
"Völlig zurecht protestieren die Rektoren der österreichischen Universitäten gegen die Aushungerung der Forschung durch die rot-schwarze Kuschelkoalition", so Graf. Im Regierungsprogramm seien die ohnehin sehr zurückhaltend angesetzten Mittel für die Forschung und Lehre an den österreichischen Universitäten großteils unter Sternchen = Budgetvorbehalt gesetzt. Was im Klartext bedeute, dass nicht einmal diese bescheidenen Summen den Universitäten sicher zur Verfügung stünden.
"Dabei hat das Parlament im September unter Mitwirkung der jetzigen Kanzlerpartei SPÖ beschlossen, die finanzielle Ausstattung der Universitäten bis zum Jahr 2012 deutlich und fühlbar zu erhöhen", berichtet Graf.
Weiters habe der Nationalrat wieder mit den Stimmen der Sozialdemokraten zusätzliche Mittel für Vorziehprofessuren und andere Hochschullehrer beschlossen. "Offenbar haben die Roten diese Vorhaben auf dem Altar der Kuschelkoalition geopfert", vermutet der freiheitliche Wissenschaftssprecher. Faymann werde als Nachfolger des "Umfallerkanzlers" Gusenbauer zum "Liegekanzler'' ab der ersten Minute seiner Amtszeit. Die österreichischen Universitäten sind das Opfer des roten Unmutes sich gegen den Koalitionspartner durchzusetzen, um Versprochenes einzuhalten.
"Ich fordere die Regierungsparteien auf, ernsthaft das Universitäts- und Forschungsprogramm zu konkretisieren, die September Beschlüsse des Nationalrates umzusetzen und in der Budgetplanung die Finanzierung der Universitäten nachhaltig sicherzustellen", schließt Graf.
Rückfragehinweis: FPÖ
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OTS0078 2009-01-14/11:03
141103 Jän 09
FPK0006 0227
09.02.2010 / 14:26:07 / FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
09.02.2010 / 13:28:51 / FPÖ Wien
09.02.2010 / 12:22:17 / Austria Wirtschaftsservice
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