- 02.12.2008, 14:40:50
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Weniger Emissionen und mehr Arbeitsplätze in Europa
Europäischer Aktionstag für Arbeitsplätze und Umweltschutz
Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Mit dem heutigen Aktionstag für Arbeitsplätze
und Umweltschutz wollen die GMTN und die GPA-djp zusammen mit den
europäischen Gewerkschaften die Verantwortlichen in der EU auf ihre
Forderungen aufmerksam machen: Es geht um die sinnvolle Verknüpfung
von Umweltschutz und der Sicherung und Schaffung von Beschäftigung.
Das Ziel sind mehr Arbeitsplätze in der Grundstoffindustrie und
trotzdem weniger CO2-Emissionen in Europa. Über 11.000 Beschäftigte
und GewerkschafterInnen, darunter 200 AktivistInnen aus Österreich,
treten heute in Brüssel öffentlich für diese Forderungen ein. ++++
Nachdem die EU-Kommission Änderungen bei der Richtlinie zum
Emissionshandel für die Zeit nach 2012 vorgeschlagen hat, befürchten
die europäischen Gewerkschaften durch diese Änderungen negative
Folgen sowohl für die Beschäftigten ihrer Branchen - Metall, Chemie,
Bau, Energie und andere - als auch für die Umwelt insgesamt.
Für die GPA-djp und die GMTN hat Umweltschutz wesentlichen
Einfluss auf Lebensqualität, Wirtschaft und Beschäftigung. Die
Politik der EU in diesem Bereich darf nicht dazu führen, dass
Unternehmen in Länder mit weniger strengen Umweltschutzbestimmungen
abwandern.
Der Europäische Emissionshandel ist ein Instrument der
Umweltpolitik und regelt die Umsetzung der Klimaschutzziele, auch
bekannt unter "Kyoto Ziele": Zwischen 2008 und 2012 sollen die
Treibhausgase gegenüber 1990 um 8 Prozent verringert werden. Die
Änderungen bei der Richtlinie zum Emissionshandel sollen im Dezember
im Europäischen Parlament beraten werden, danach wird sich der
Europäische Rat damit befassen.
Die beabsichtigten Änderungen würden die Grundstoffindustrie in
der EU gegenüber anderen Wirtschaftszweigen und -regionen deutlich
benachteiligen und somit Arbeitsplätze gefährden.
Der Europäische Metallbund (EMB) und seine Mitgliedsgewerkschaften
fordern hingegen fortgesetzte gemeinsame Anstrengungen zur
Reduzierung der CO2-Emissionen in der EU und die Sicherung hoher
Sozial- und Umweltstandards sowie eines hohen Grads an Beschäftigung
mit einer Gesetzgebung, die soziale, ökonomische und ökologische
Aspekte beinhaltet.
Alle Forderungen des Europäischen Metallbundes (EMB) und seiner
Mitgliedsgewerkschaften auf www.gmtn.at und auf www.gpa-djp.at
ÖGB, 2. Dezember 2008 Nr. 717
Rückfragehinweis:
GPA-djp Dr. Barbara Lavaud Tel.: 05 0301-21533 Mobil: 05 0301-61533 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at GMTN Nani Kauer MA Mobil: 0664 614 59 15 [email protected] www.gmtn.at
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