- 27.11.2008, 09:32:25
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Mölzer: Unerträgliches Treiben der Political Correctness auf Rücken irakischer Christen
Beratungen der EU-Innenminister über Aufnahme von irakischen Flüchtlingen - USA sind wegen Bushs völkerrechtswidrigem Angriffskrieg in die Pflicht zu nehmen
Wien (OTS) - Das Treiben der politisch korrekten Moral- und
Tugendwächter in der Europäischen Union werde immer unerträglicher,
sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer in Hinblick auf
das heute in Brüssel beginnende Treffen der EU-Innenminister, bei dem
über die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Irak beraten werden soll.
"Einerseits schlägt eine sogenannte Expertengruppe die Aufnahme von
irakischen Flüchtlingen vor, die in Lagern in Syrien oder Jordanien
leben, und gleichzeitig wird die Forderung des deutschen
Innenministers Schäuble, daß die EU vorrangig irakische Christen
aufnehmen soll, als ‚ethnisch und religiös diskriminierend’
abgelehnt", kritisierte Mölzer.
Die Ansicht dieser sogenannten Expertengruppe sei ein Beweis mehr, so
der freiheitliche EU-Mandatar, wie sehr die EU daran arbeite, die
Identität Europas zu ändern. "Alles Christliche, was bekanntlich die
Identität Europas ausmacht, wird mit pseudohumanitärem Geschwätz
angeschwärzt, während alles Fremde geradezu als bereichernd
hochgejubelt wird. Völlig außer acht gelassen wird die Tatsache, daß
sich Zuwanderer aus kulturfremden Gegenden oftmals als
integrationsresistent erweisen. Wenn sich die geplante Aufnahme
irakischer Flüchtlinge in der EU auf Christen beschränken würde, so
wäre jedenfalls deren raschere Integration in die Leitkultur des
jeweiligen Gastlandes zu erwarten", betonte Mölzer.
Weiters warnte der freiheitliche Europaparlamentarier davor, das Tor
für irakische Flüchtlinge in die EU zu weit aufzureißen. "Die meisten
EU-Staaten haben bereits jetzt gewaltige Probleme mit der
Anpassungsbereitschaft der Zuwanderer, zumal diese aus islamischen
Ländern stammen. Außerdem müssen die USA, was die Linderung des
zweifellos bestehenden Leids der irakischen Flüchtlinge betrifft, in
die Pflicht genommen werden. Denn bekanntlich war es die
Bush-Regierung, die durch ihren völkerrechtswidrigen Angriffskrieg
auf den Irak das ganze Elend verursacht hat", schloß Mölzer.
Rückfragehinweis:
FPÖ
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