- 09.10.2008, 10:11:23
- /
- OTS0066 OTW0066
Hofer: Behindertengerechte Umbauten an Autobussen subventionieren
FPÖ will mit Antrag Benachteiligung von Gehbehinderten im Straßenverkehr entgegen wirken
Wien (OTS) - FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer fordert
eine Förderung für Busunternehmer, die behindertengerechte Busse
anschaffen oder entsprechende Umbauten an ihren Autobussen vornehmen.
Damit soll ermöglicht werden, dass sich gehbehinderte Menschen
weniger eingeschränkt im Straßenverkehr bewegen können.
Norbert Hofer: "Gehbehinderte können sich einerseits oftmals nur
schwer ohne Kraftfahrzeug bewegen und andererseits können sie viele
Verkehrsmittel nur eingeschränkt benutzen. Vor allem Personen, die
auf den ständigen Gebrauch eines Rollstuhles angewiesen sind, können
Linienbusse außerhalb des Stadtverkehrs und ebenso Reisebusse
praktisch gar nicht nutzen, da ihnen schon das Einsteigen unmöglich
ist. Wir wollen in diesem Bereich Verbesserungen herbeiführen."
Es gibt nämlich durchaus die Möglichkeit Busse behindertengerecht
umzubauen, sodass Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer mittels
eingebautem Lift in den Bus gehoben werden können. Im Bus gibt es
dann eigene Plätze, an denen Rollstühle fixiert werden können.
Hofer: "Da behindertengerechte Umbauten an Bussen sehr kostenintensiv
sind, werden diese nur sehr selten vorgenommen. Damit in Zukunft mehr
Busunternehmer gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer befördern
können, fordern wir, dass für behindertengerecht umgebaute Busse eine
Förderung des Bundes eingeführt wird. Durch eine entsprechende
Förderung würde das Angebot an Reisen und Linienbusfahrten für
Gehbehinderte steigen, was dazu beitragen würde, viele Barrieren für
diesen großen Personenkreis abzubauen."
Ein entsprechender Antrag der Freiheitlichen wird zu Beginn der neuen
Gesetzgebungsperiode im Parlament eingebracht.
Rückfragehinweis:
FPÖ
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






