- 24.09.2008, 12:19:41
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Rohr für gerechte und sinnvolle Verwendung der EADS-Millionen
SPÖ-Chef und Bezirksbürgermeister wollen mit Geld Arbeitsplätze sichern und schaffen - Regierungskollegium soll über Verteilung entscheiden
Klagenfurt (SP-KTN) - "Die heute in vielen Kärntner Medien
kolportierten vier bis fünf Millionen Euro, die Jörg Haider angeblich
als Abschlagszahlung für nicht gemachte Kompensationsgeschäfte vom
Rüstungskonzern EADS erhielt, müssen ihrem eigentlichen Zweck
zugeführt werden. Das Geld gehört nicht in die Handkasse von Haiders
Gnaden, sondern muss gerecht verteilt und zur Schaffung und Sicherung
von Arbeitsplätzen in Kärnten genutzt werden", fordert heute
SPÖ-Landesparteichef LHStv. Reinhart Rohr. Es sei nicht tolerierbar,
dass diese Mittel nicht in den KWF fließen, und dadurch nicht alle
wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungsräume davon
profitieren.
"Der wahre Skandal ist, dass so viel Geld in einer Privatstiftung
liegt und damit zum Körberlgeld des Landeshauptmannes verkommt", so
Rohr. Das Geld müsse dem Zugriff Haiders entzogen werden. Der
Verdacht, dass sich Haider seinen Meinungsschwenk in der
Eurofighter-Frage erkaufen ließ, bleibt aufrecht. Er alleine
entscheide derzeit nach Belieben über die Mittel und deren
Investition in ein von ihm bevorzugtes Projekt.
Der SPÖ-Landesparteichef LHStv. Reinhart Rohr wird von den
Bezirksstädte-Bürgermeistern Valentin Blaschitz, Gerhard Mock,
Gerhard Seifried, Robert Striessnig, Helmut Manzenreiter, Gerhard
Köfer und Vinzenz Rauscher unterstützt, indem sie gemeinsam mit ihm
verlangen, dass das Regierungskollegium in alle Entscheidungen
betreffend der Verwendung der Millionen voll eingebunden wird. "Es
liegt im Interesse aller Kärntnerinnen und Kärntner, dass die Mittel
nicht im Körberl des Dr. Haider versteckt, sondern in wichtige
technologische und wirtschaftliche Forschungs- und
Entwicklungsstätten zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen
investiert werden", sagt Rohr. Dieser Prozess müsse absolut
verlässlich, gerecht und transparent sein. Die Millionen, die in der
Privatstiftung liegen, dürfen nicht nur an einen Zweck gebunden sein,
sie müssen allen zugute kommen, die sich an der wirtschaftlichen und
technologischen Weiterentwicklung in Kärnten intensiv beteiligen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle der SPÖ-Kärnten
10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
Mobil: +43(0)664-830 45 55
Fax: +43(0)463-54 570OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS9






