• 20.08.2008, 15:25:02
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  • OTS0223 OTW0223

Medizinische Universität Wien distanziert sich von Aussagen von Prof. Siegfried Knasmüller

Wien (OTS) - In Bezug auf die Diskussion um die Wasserqualität des
Donaukanals und um etwaige Verunsicherung in der Bevölkerung hintan
zu halten, sieht sich die Medizinische Universität Wien zu folgender
Stellungnahme veranlasst:

Die in den Medien präsentierten Befunde zum Vorkommen von
krebserregenden Stoffen im Wasser des Donaukanals wurden von Herrn
Prof. Knasmüller in den Jahren 1999 und 2000 erhoben. Zu diesem
Zeitpunkt wurden diese Daten in renommierten wissenschaftlichen
Fachzeitschriften, die einem Expertenreview unterliegen,
veröffentlicht. Es muss allerdings festgestellt werden, dass seither
keine weiteren diesbezüglichen Untersuchungen von Herrn Prof.
Knasmüller durchgeführt worden sind. Somit können keine Schlüsse auf
die derzeitige Wasserqualität im Donaukanal gezogen werden. Wir
weisen besonders darauf hin, dass anhand der publizierten Daten keine
Risikobewertung durchgeführt wurde. Daher waren und sind Schlüsse auf
eine mögliche Gesundheitsgefährdung unzulässig.

Die Medizinische Universität Wien und im besonderen das Institut
für Krebsforschung distanzieren sich somit ausdrücklich sowohl von
den in den Medien getroffenen Aussagen von Herrn Prof Knasmüller als
auch von der von ihm gewählten Vorgangsweise.

Rückfragehinweis:

Mag.a phil. Nina Hoppe
   Leiterin Abteilung
   Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Fundraising
   Medizinische Universität Wien
   Spitalgasse 23; 1090 Wien
   Tel.: +43 1 40 160 - 11 502
   Fax: +43 1 40 160 911 500
   mobil: +43 664 800 16 11 501
   mailto:[email protected]
   www.meduniwien.ac.at/publicrelations

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