• 10.07.2008, 09:27:33
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Themessl/ Gradauer: Staatsnahe Betriebe - FPÖ fordert mehr Transparenz bei Managergehältern

Wien (OTS) - "Die in der jüngsten Vergangenheit publik gewordenen
skandalösen Gehaltserhöhungen, die sich Manager in staatsnahen
Unternehmen genehmigten, geben für die FPÖ Grund genug, darüber
nachzudenken, Kriterien aufzustellen, die das verhindern", stellten
heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher NAbg. Bernhard Themessl
und der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer fest.

Ein Beispiel der jüngsten Vergangenheit seien die unglaublich
großzügigen Gehaltserhöhungen der ÖBB Vorstände. "Teilweise wurden
die Gehälter der Vorstände gleich um 80 Prozent erhöht. Das steht
doch in keinem Verhältnis zu irgendeiner Leistung, geschweige denn
zum realen Leben der Menschen in Österreich", ärgert sich Gradauer.

"Der Bürger hat ein Recht darauf zu wissen, wie viel die Manager
staatsnaher Betriebe verdienen. Schließlich sind diese ja
Führungskräfte von Unternehmen, die nicht den Politikern einer Partei
oder irgendwelchen Institutionen gehören, sondern dem Staat - sprich
dem Volk", betont Themessl.

"Wir fordern echte Transparenz durch die Veröffentlichung der
Vorstands- bzw. Geschäftsführergehälter im jährlich erscheinenden
Geschäftsbericht. Das ist bei größeren privaten Unternehmungen
durchaus üblich und sollte bei staatsnahen Betriebe, die so wie die
ÖBB, ohne Subventionen aus dem Steuertopf nichtüberleben könnten,
eine Selbstverständlichkeit sein", so Gradauer.

Gelten solle diese Regelung für alle Betriebe, in denen der Staat
mit einer Sperrminorität - 25 Prozent plus eine Aktie - beteiligt
sei, fordern die freiheitlichen Nationalratsabgeordneten
abschließend.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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