• 24.06.2008, 14:05:39
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Klement: Ist die Kärntner GKK eine Zweigorganisation der Arbeiterkammer?

FPÖ ortet Missbrauch von Patientengeldern

Wien (OTS) - Die Kärntner Gebietskrankenkasse fordert von allen
Kärntner Unternehmen, deren Mitarbeiterstand bei der GKK zu melden.
Als Grund für diese kostspielige, aufwendige und doppelgleisige
Datenerhebung wird die im nächsten Jahr stattfindende
Arbeiterkammerwahl in Kärnten angegeben.

"Das darf doch nicht wahr sein", kritisiert der Kärntner FPÖ-NAbg.
Karlheinz Klement: "Auf der einen Seite werden Arzneimittel für
Patienten aus Gründen der Einsparungsmaßnahmen gestrichen, auf der
anderen Seite entstehen unsinnige Kosten, die mit der Kärntner
Gebietskrankenkasse nichts zu tun haben. Mit welchem Recht werden
Patientengelder dafür verwendet, für die Arbeiterkammer statistische
Daten zu erheben? Sind die Gesundheitsbudgets dazu da, um für die
Arbeiterkammer Portokosten und Personalkosten bereit zu stellen?"

Auch das Personal der finanziell ohnehin schwer angeschlagenen GKK
werde durch Nachbearbeitung der Daten von ihrer eigentlichen Arbeit
abgehalten, so Klement, der weiter feststellt: "Warum übernimmt diese
Arbeit nicht die Arbeiterkammer, die dafür das richtige Personal und
die nötigen Geldmittel zur Verfügung habe?" Klement fordert
jedenfalls von den beiden Verantwortlichen, Obmann Helmut Pansi und
Präsident Günther Goach, umgehende Aufklärung in dieser Sache.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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