- 02.06.2008, 14:57:49
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Kooperationen sichern Kärntens Spitals-Standorte
Schantl: Vereinbarungen wurden in Kenntnis der KABEG unterzeichnet und bringen keine finanzielle Mehrbelastung der KABEG - Kärnten damit Vorreiter. Klagenfurt (SP-KTN) - Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Wolfgang Schantl hat es geschafft, Kärntens Krankenhausstandorte nachhaltig und wirtschaftlich für die Zukunft abzusichern und mit ihnen auch die weitere hochqualitative Versorgung der Bevölkerung sowie tausende Arbeitsplätze. "Die unterzeichneten Vereinbarungen durch die Krankenanstalten LKH Klagenfurt, Krankenhaus der Elisabethinen, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit und Deutsch-Ordens Krankenhaus Friesach sind ein wirklicher Meilenstein in der Gesundheitsversorgung der Kärntnerinnen und Kärntner, mit denen auch den aktuellen demographischen Entwicklungen und der Forderung seitens des Bundes nach einer Leistungsabstimmung Rechnung getragen wurde", zeigt sich Schantl erfreut. In zahlreichen Verhandlungen sei es gelungen, die Leistungen der einzelnen Standorte so aufeinander abzustimmen, dass ihre Zukunft auch wirtschaftlich abgesichert ist. Kernpunkt der Lösung ist die Übereinkunft, dass nicht mehr jedes Haus alle Leistungen anbieten wird, die medizinische Basisversorgung aber weiterhin auf hohem Niveau gewährleistet sei. Die Kooperationsvereinbarungen seien ein Ergebnis lösungsorientierter, verantwortungsvoller Gesundheitspolitik und zahlreicher konstruktiver Gespräche und Verhandlungen zwischen den einzelnen Spitälern. "Grundlage dafür ist ein Memorandum, das von Vertretern der Spitäler sowie dem ehemaligen KABEG-Vorsitzenden, Franz Sonnberger, am 14. November 2006 unterzeichnet wurde", erklärt Schantl. Die nun vorliegenden Kooperationsvereinbarungen würden zudem die Grundlage für die zukünftige Strukturentwicklung des Kärntner Gesundheitswesens mit dem LKH Neu an der Spitze bilden. Dass nun Jörg Haider diese Vereinbarungen, die von allen beteiligten Krankenhausvertretern ausdrücklich positiv bewertet werden, in Frage stellt, weil sie angeblich in Unkenntnis der KABEG unterfertigt wurden, zeuge lediglich davon, dass er, Haider, dem Gesundheitsreferenten aus Neidgründen diesen gesundheitspolitischen Meilenstein nicht gönne. "Offenbar schreckt Haider auch nicht davor zurück, politische Spielchen auf dem Rücken der Patienten und Krankenhausmitarbeiter zu betreiben, nur weil ihm eine konstruktive und an den Menschen orientierte Politik ein Dorn im Auge ist", kritisiert Schantl Haider scharf. Der Gesundheitsreferent weist ausdrücklich darauf hin, dass er diese Vereinbarungen, die sehr wohl in seinen Kompetenzbereich fallen, im Sinne und in Absprache mit dem scheidenden Kabeg-Vorstand Franz Sonnberger abgeschlossen habe. Deswegen seien diese gültig, auch wenn dass Haider nicht gefalle. Als "Schauermärchen" bewertet Schantl auch den Vorwurf, durch die Kooperationsvereinbarungen würden der KABEG finanzielle Mehrbelastungen entstehen. "Im Gegenteil, denn eine bessere Auslastung bedeutet einerseits einen deutlichen Kostenvorteil und andererseits Mehreinnahmen über die leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung", so Schantl, der Haider angesichts dessen unzureichender Informationen gerne Aufklärung anbietet. Während auf Bundesebene noch immer über eine zukünftige Finanzierung der Spitäler nachgedacht wird, sei Kärnten mit der Unterzeichnung der Kooperationsverträge weit voraus. "Denn durch intensivere Kooperationen werden auch vorhandene Effizienzpotentiale ausgeschöpft, die sich letztlich positiv auf die Kostenentwicklung auswirken. Und das Alles, ohne dass die Häuser ihre Identität verlieren und ohne negative Auswirkungen für die Patienten. Im Gegenteil, dadurch kann die Qualität der Versorgung sogar gesteigert werden", ist Schantl überzeugt. Er fordert Haider auf, die Krankenhäuser mit allen Mitarbeitern und Patienten nicht weiter zu verunsichern und mit Krankenhausschließungen zu drohen: "Die Gesundheitsversorgung der Kärntnerinnen und Kärntner eignet sich nicht als Spielball oranger von Neidgefühlen besetzter Politik." ________________ Im Anhang das oben genannte, von Sonnberger unterzeichnete Memorandum. Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf http://www.ots.at . Rückfragehinweis: ~ Mag.a Martina Hornböck Pressesprecherin der SPÖ-Kärnten 10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt Tel.: +43(0)463-577 88-76 Fax: +43(0)463-54 570 Mobil: +43(0)664-830 45 95 mailto:[email protected] ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0265 2008-06-02/14:57 021457 Jun 08
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