• 15.05.2008, 11:09:34
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FPÖ-Familiensprecher Hofer: Internationaler Tag der Familie ist Handlungsauftrag an die Politik

FPÖ fordert Schutz und Förderung für die Familie, als wichtigste soziale Grundlage der Gesellschaft

Wien (OTS) - "Der heute begangene Internationale Tag der Familie
soll den Stellenwert der Familie als Fundament der Gemeinschaft
dokumentieren", erläutert der freiheitliche Familiensprecher NAbg
Norbert Hofer. "Tatsächlich gibt es an diesem Tag, in diesem Jahr,
wenig zu feiern, dafür umso mehr Grund nachzudenken und
zukunftsfähige Konzepte zu erarbeiten. Hohe Scheidungsraten und die
steigende Zahl zerrütteter Familien sind ein dringender
Handlungsauftrag an die politisch Verantwortlichen, ihre verfehlten
Schwerpunktsetzungen zu korrigieren."

Begonnen werden müsse bei der Bewusstseinsbildung und das bereits in
jungen Jahren, so Hofer. Werden unsere Kinder weiterhin mit
fragwürdigsten gesellschaftspolitischen Experimenten indoktriniert,
ist das der falsche Ansatz. "Kinder brauchen Vorbilder. Sie brauchen
das Vorbild der intakten Familie, das deren Vorzüge reflektiert. Wird
die Familie medial ausschließlich als Hort der Gewalt und des
Missbrauchs interpretiert, wird kein damit konfrontiertes Kind als
Erwachsener ein positives Familienbild entwickelt haben."

Kinder müssten auf ihre künftige Elternschaft vorbereitet werden,
idealerweise von den eigenen Eltern, betont Hofer. Hierbei kann und
muss der Staat den Eltern mit einer Vielzahl sinnvoller Maßnahmen zur
Seite stehen. Außerhäusliche Betreuungsplätze seien nur als
Notlösung, keinesfalls als tragfähiger Ersatz für eine ausgewogene
elterliche Erziehung anzusehen.

"Wissensvermittlung, emotionale und charakterliche Bildung junger
Menschen beginnen im familiären Umfeld", stellt Hofer fest. "Diese
ureigenste Aufgabe der Elternschaft kann nicht an Erzieher und
Behörden delegiert werden. Der Staat hat der Familie deshalb Schutz
angedeihen zu lassen und ihre Autonomie zu respektieren. Ideologische
Bevormundungen der Familie sind kategorisch abzulehnen. Nur dort, wo
offenkundiges Versagen der Familie zu gewärtigen und das Kindeswohl
beeinträchtigt ist, darf der Staat in die familiäre Autonomie
eingreifen. Gewalt gegen Kinder hat auf Basis strengster
strafrechtlicher Bestimmungen sanktioniert zu werden."

Neben einer grundsätzlichen gesellschaftlichen Aufwertung der Familie
habe der Staat die Pflicht, geeignete wirtschaftliche
Rahmenbedingungen zu schaffen. "Die tragende Rolle der Familie für
den Erhalt der Solidargemeinschaft", so Hofer, "muss in Steuer- und
Pensionsrecht Berücksichtigung finden. Anerkennung der
Kindererziehungszeiten im Pensionssystem und niedrigere
Familienbesteuerung sind geeignete Schritte zur Entlastung der
Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft Familie. Es muss für Eltern eine
echte Wahlfreiheit zugunsten des Kindeswohls und beruflicher
Möglichkeiten bestehen", fordert Hofer abschließend.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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