• 17.04.2008, 14:57:23
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Ein neues Laborgebäude für die Medizinische Universität Wien

43,6 Millionen Euro Investment für die Spitzenmedizin in Wien: Fokus Gentechnik

Wien (OTS) - Dachgleiche für das neue Laborgebäude der
Medizinischen Universität. Damit ist die Zukunft der
Forschungslaboratorien gesichert: Spitzenforschung auf
internationalem Niveau können intensiviert werden. "Für die
Medizinische Universität Wien", so deren Rektor Univ.-Prof. Dr.
Wolfgang Schütz bei der Feier, "ist das ein Quantensprung. Wir können
unsere Position als Forschungsbenchmark ausbauen."

MUW und AKH, ein europäisches Forschungszentrum

Die Bauarbeiten für den neuen Laborkomplex wurden im Mai 2007
gestartet, die Errichtung wird voraussichtlich im September 2009
abgeschlossen sein. Das neue Laborgebäude ergänzt die am AKH
betriebenen Forschungsflächen, die bereits einen Gesamtumfang von
etwa 16.500 Quadratmetern haben, um weitere 8.000 Quadratmeter.

Stadt Wien und Bund teilen sich die Errichtungskosten, die sich
auf rund 43,6 Millionen Euro belaufen. "Projekte wie dieses tragen
dem hohen internationalen Ansehen Wiens als Forschungs- und
Technologiestandort Rechnung und schaffen somit den optimalen Raum
und ideale Bedingungen für zukunftsweisende Forschung", resümiert
Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely: "Dieses
Bauprojekt kann zu Recht als ein wichtiger Schritt zum Ausbau der
medizinischen Spitzenforschung in Österreich bezeichnet werden."

Molekulare Medizin - Hoffnung für PatientInnen

Das neue Laborgebäude ist insbesondere für moderne gentechnische
und molekularbiologische Verfahren erforderlich, die in den
Forschungslaboratorien im Zentralbau des AKH wegen ihrer
Erfordernisse nicht zu realisieren gewesen wären. Durch die
Übersiedlung von Forschungseinrichtungen der Medizinischen
Universität Wien in das neue Gebäude kann der Betrieb in den
bestehenden Laboratorien optimiert und an die aktuellen
wissenschaftlichen Bedürfnisse angepasst werden. Das Projekt gliedert
sich in den eigentlichen Laborneubau mit sieben Geschoßen, den
unterirdischen Verbindungsbau zum Hauptgebäude mit drei Geschoßen und
in einen unterirdischen zweigeschossigen Baukörper.

"Die Medizinische Universität Wien erarbeitet in unterschiedlichen
exzellenten Forschergruppen die bestmögliche Nutzung des neuen
Forschungsgebäudes und seinen Flächen. Wir wollen von Beginn an die
optimale Verbindung zwischen angewandter und Grundlagenforschung
finden und in dem neuen Labor eine weitere translationale
Forschungsstätte zu etablieren, die den internationalen Ruf Wiens als
Forschungsstandort stärkt. So ist gesichert, dass wissenschaftliche
Exzellenz und die Förderung des besten wissenschaftlichen Nachwuchses
Entfaltungsmöglichkeiten an der Medizinischen Universität Wien
finden", ergänzt Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski.

Das Projekt sichert der Forschung der Medizinischen Universität
Wien zusätzliche Räumlichkeiten modernsten Zuschnitts. Im neuen AKH
hat die MedUni Wien ihre Forschungsleistungen bereits vervierfacht.
Mit dem neuen Laborgebäude ist eine Fortsetzung dieser international
herausragenden Leistungen von MUW und AKH sicher gestellt.

Weitere zukunftsweisende Entwicklungen

Mitte dieses Jahres wird noch die Knochenmarktransplantation in
ihren neuen Standort im Hauptgebäude übersiedeln. Weiters werden noch
Einrichtungen für Dialyse und Dermatologie entstehen, die
unfallchirurgische Ambulanz vergrößert und die Kinderchirurgie in das
Pädiatrische Zentrum einbezogen werden. In den Jahren 2011/2012 wird
das Allgemeine Krankenhaus dann endgültig fertig gestellt sein.

Über die Medizinische Universität Wien

Seit 1. Jänner 2004 agiert die Medizinische Universität Wien
(vormals Medizinische Fakultät an der Universität Wien, gegründet
1365) in universitärer Autonomie und Selbstverwaltung. Mit über 5.000
Mitarbeitern ist sie die größte Forschungseinrichtung in Österreich -
31 Kliniken und Klinische Institute am Wiener Allgemeinen Krankenhaus
und 11 medizin-theoretische Zentren unterstreichen die Rolle der
Medizinischen Universität Wien im internationalen Umfeld. 8.500
Studierende bestreiten eines der modernsten Medizincurricula Europas.

Rückfragehinweis:

Mag.a phil. Nina Hoppe
   Leiterin Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Fundraising
   Medizinische Universität Wien
   Spitalgasse 23, 1090 Wien
   Tel.: +43 1 40 160 - 11 502
   Fax: +43 1 40 160 911 500
   mobil: +43 664 800 16 11 501
   email:[email protected]
   www.meduniwien.ac.at/publicrelations

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