• 30.01.2008, 16:01:22
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  • OTS0247 OTW0247

KORRIGIERTE FASSUNG VON OTS 232: Sozialversicherungen: Fusion SVA und SVB liegt auf Eis

Tarifforderungen der Ärzte lassen Verhandlungen vorerst scheitern

Wien (OTS) - Eine Fusion der Sozialversicherungsanstalt der
Gewerbetreibenden (SVA) und jener der Bauern (SVB) wird es wohl in
absehbarer Zeit nicht geben. Die Verhandlungen mit den
Standesvertretern der Ärzte mussten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt
werden. Unter anderem forderten die Ärztevertreter eine weitere
Erhöhung der Tarife der Selbstständigen, was für den neuen
Versicherungsträger wirtschaftlich nicht verkraftbar wäre. ****

Knackpunkt war die für eine Fusion von SVA und SVB nötige Errichtung
eines einheitlichen Gesamtvertrages und eines Tarifkataloges für die
vorgesehene Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen SVS.

Ein Ziel der geplanten Fusion war es, die derzeit sehr
unterschiedlichen Beitrags- und Leistungsrechte von SVA und SVB zu
harmonisieren, um so im neuen Träger eine homogene Versichertengruppe
mit gleichen Rechten und Pflichten zu schaffen. Dem stehen aber heute
u.a. völlig unterschiedliche Tarifkataloge für die ärztlichen
Leistungen entgegen.

Für die erforderliche Angleichung der Tarife zwischen SVA und SVB -
die SVA-Tarife liegen um 56 Prozent über den SVB-Tarifen - wurde der
Ärztekammer zuletzt vorgeschlagen, die Tarife der SVA-Versicherten
über einige Jahre unverändert zu lassen und die SVB-Versicherten
dynamisch auf das Niveau der SVA anzuheben.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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