Wien (OTS) - Laut FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zeigte Grünen-Chef Alexander Van der Bellen wenig Profil in der heutigen ORF-Pressestunde. Mit seiner Analyse, dass sich die SPÖ in der Regierung wie ein "rotes BZÖ" verhalte, habe er zwar grundsätzlich recht. Das ändere aber nichts daran, dass auch die Grünen heute nur mehr willfährige Helfershelfer der EU-Globalisierungs- und Großindustrie-Lobbys seien. Dies zeige allein schon Van der Bellens Haltung zum EU-Reformvertrag und zu einer österreichischen Volksabstimmung darüber, wo er ohne zu zögern in den misstönenden Chor der anderen EU-fanatischen Parteien einstimme.
Ausgesprochen windelweich seien auch Van der Bellens Äußerungen zum Tschad-Einsatz gewesen, führte Kickl weiter aus. Nach den Erkenntnissen der letzten Wochen genüge es nicht mehr, nur "skeptisch" zu sein. Das Tschad-Abenteuer sei völlig verantwortungslos und bedeute eine massive Gefährdung der Gesundheit und des Lebens unserer Soldaten. Es handle sich um einen Kriegseinsatz. Aber das wolle Van der Bellen offenbar nicht wahrhaben. Überhaupt seien die Grünen in dieser Angelegenheit völlig unglaubwürdig.
Ansonsten habe der Grünen-Chef Altbekanntes wiederholt. Seine Kritik am Asylgerichtshof habe auch nur gezeigt, dass die Grünen auch weiterhin für Massenzuwanderung und Bleiberecht eintreten und am Liebsten jedem Touristen sofort die österreichische Staatsbürgerschaft verleihen würden, erklärte Kickl.
Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub
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OTS0035 2007-12-09/12:51
091251 Dez 07
FPK0001 0226
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