Strache bezeichnet neuerlichen Anstieg der Kriminalität als erschreckend und fordert zusätzliche Exekutivbeamte
Inakzeptable Schönfärberei des Innenministeriums
Wien (OTS) - Als erschreckend bezeichnete FPÖ-Bundesparteiobmann
HC Strache den erneuten Anstieg der Kriminalität. Dies belege
eindringlich die Richtigkeit der freiheitlichen Forderung nach einer
raschen Aufstockung der Exekutivkräfte. Aber Minister Platter ergehe
sich wie üblich in Tatenlosigkeit.
Es sei außerdem absolut inakzeptabel, dass das Innenministerium die
übliche Schönfärberei von sich gebe. Der Umstand, dass die
Kriminalität nicht mehr so rasant ansteige, ändere nichts daran, dass
es 9.100 Straftaten mehr gebe als 2006. Um daraus einen Positivtrend
ableiten zu wollen, müsse man schon sehr mit Realitätsblindheit
geschlagen sein, meinte Strache. Außerdem werde nach der
Schengen-Erweiterung im Dezember die Kriminalität wieder um einiges
rascher anwachsen. Das organisierte Verbrechen lache sich
wahrscheinlich jetzt schon voller Vorfreude ins Fäustchen. Hinzu
kämen die absurden Haftentlassungspläne der Justizministerin. Das
alles beschere den Kriminellen ein lockeres Leben auf
österreichischem Boden.
Es sei höchst an der Zeit, dass sich die Regierung mit der Realität
auseinandersetze, forderte Strache. Österreich habe zu wenige
Sicherheitsbeamte und die Aufklärungsquote müsse wieder steigen. Das
erfordere gezielte Maßnahmen, die Platter in seiner Verantwortung für
die Sicherheit des Staates möglichst rasch umsetzen sollte. Das sei
auf der einen Seite eine bessere Ausstattung für die Polizei und
andererseits zusätzliche Exekutivbeamte.













