• 02.11.2007, 13:41:01
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Vilimsky: Raucher als Opfer eines zeitgeistigen Apartheid-Regimes

FPÖ verlangt Ende der diskriminierenden Raucherhatz

Wien (OTS) - Immer deutlicher wären die Tendenzen zu erkennen, die
unsere freie, demokratische Gesellschaft zu einem Verbots- und
Regulationsstaat führten, meinte anlässlich seiner heutigen
Pressekonferenz zum Thema "Rauchen" FPÖ-NAbg Harald Vilimsky.

"Wir setzen mit dieser Veranstaltung bewusst einen Akt der
Provokation", so Vilimsky. "Denn es ist unerträglich, die Menschen in
einer Art Apartheid-System vor Lokalen in der Kälte stehen zu lassen,
und das nur wegen ihres Genussverhaltens. Das Rauchen ist Teil der
hierzulande gewachsenen Kultur, ob im Kaffeehaus, beim Wirten oder
als Teil gelebter Geselligkeit."

Die FPÖ werde deshalb entschlossen gegen alle zeitgeistigen Maßnahmen
auftreten, die Raucher des facto zu Staatsfeinden erklärten,
versicherte Vilimsky. Den Vogel abgeschossen habe diesbezüglich der
Flughafen Wien, wo Raucher in einen ungelüfteten
Zwölf-Quadratmeter-Kobel gepfercht würden, der zudem verglast sei, um
die Raucher wie Zootiere auszustellen.

Der aktuellen Hysterie um die möglichen Gefahren des Passivrauchens
hielt Vilimsky entgegen: "Licht am Tag für PKW hat zu einem
belastenden Mehrausstoß von 350.000 Tonnen CO2 geführt. Über
derartige Gesundheitsbeeinträchtigungen aber wird nicht berichtet",
so der FPÖ-Nationalratsabgeordnete, der abschließend feststellte:
"Auch die Nichtraucher dürfen nicht vergessen, dass der
Finanzminister jährlich zwei Milliarden Euro an Tabaksteuer einnimmt.
Kommt es hier aufgrund der anhaltenden Raucherhatz zu einem massiven
Einnahmenentgang, werden zu dessen Begleichung auch die Nichtraucher
zur Kassa gebeten werden."

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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