- 28.09.2007, 12:24:02
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Sozialhilfe: Noch gar nichts ist geklärt
Entscheidend ist, ob Schluss gemacht wird mit Beschämung, mangelnder Rechtsicherheit und Regress.
Wien (OTS) - Verwundert über den gestrigen Sozialhilfe-Jubel im
Rahmen des Finanzausgleichs zeigt sich das österreichische
Anti-Armutsnetzwerk, die Armutskonferenz. "Es ist noch gar nichts
geklärt. Entscheidend ist, ob es bei den beschämenden
Bedarfsprüfungen bleibt, bei der mangelnden Rechtssicherheit, bei der
Armutsfalle "Regress", der schlechten Verfahrensqualität und den
mangelnden Angeboten für Menschen mit sozialen Beeinträchtigungen.
Wenn es dabei bleibt, dann ist die angekündigte "Sozialhilfe neu" nur
die "Sozialhilfe alt", warnt die Armutskonferenz.
Die sogenannte "Mindestsicherung" kann einige Verschlechterungen
bringen. Der Hauptgrund dafür liegt in der angepeilten Systematik wie
am Beispiel Salzburg ersichtlich. Werden derzeit aus der Sozialhilfe
in Salzburg die Wohnkosten in einem hohen Ausmaß abgegolten, so soll
bei der sogenannten "Mindestsicherung" lediglich ein 25-%-Anteil
berücksichtigt werden., so die Armutskonferenz.
DIE ARMUTSKONFERENZ.
Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung.
Die Mitglieder der Armutskonferenz betreuen und unterstützen über 500
000 Hilfesuchende im Jahr.
www.armutskonferenz.at
Rückfragehinweis:
Tel.: 01/ 409 80 01 oder 0664/ 544 55 54
Kooridnationsbüro: 01/ 402 69 44
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